Logo FRANKFURT.de

16.10.2019

Verkehrsdezernent Oesterling setzt auf kurze Wege für Radfahrer – weiterer Ausbau des Radwegenetzes

Radlerinnen und Radler sparen mit der neuen Anbindung einen Umweg von rund 500 Metern. © ASE, Stadt Frankfurt am Main
Dieses Bild vergrößern.

(ffm) Kurze Wege machen die Nutzung des Fahrrads attraktiv. „Es ist ärgerlich, Umwege in Kauf nehmen zu müssen“, erklärt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. Um das Radfahren attraktiver zu gestalten, wird das Radwegenetz der Stadt Frankfurt optimiert und ausgebaut. Ein Baustein wurde nun Am Martinszehnten realisiert. Hier ist in gut zwei Monaten Bauzeit eine Radwegeverbindung neu gebaut und eine Mittelinsel als Querungshilfe errichtet worden. Bisher bestehende Umwege fallen mit dem Lückenschluss weg. Für Radfahrer und Fußgänger, die in Richtung Ben-Gurion-Ring unterwegs sind, bedeutet der Neubau eine Abkürzung von etwa einem halben Kilometer.

Am nördlichen Ende des neu gebauten Radweges befindet sich nun eine Mittelinsel, um die Straße Am Martinszehnten zu überqueren. Bei der Mittelinsel wurde auf eine ausreichende Stellfläche für Fahrräder und Kinderwagen geachtet. So können Verkehrsteilnehmer sicher erst eine Fahrspur überqueren und sich dann auf die zweite Fahrspur konzentrieren. Dies stellt insbesondere im Berufsverkehr eine Erleichterung dar und führt zu einer erhöhten Sicherheit für alle Beteiligten im Straßenverkehr. Denn ohne Mittelinsel ist eine ausreichend große Lücke zwischen den Fahrzeugen oftmals nur schwer zu finden. „Von nun an ist es viel einfacher, mit Überblick und Ruhe über die Straße zu gehen“, ergänzt der Verkehrsdezernent.

Bei den Bauarbeiten stellten die Mitarbeiter des Amtes für Straßenbau und Erschließung (ASE) fest, „dass der Fahrbahnuntergrund im Umfeld der gebauten Mittelinsel nicht tragfähig war. Die zusätzlichen Arbeiten haben wir zügig erledigt“, sagt die Leiterin des ASE, Michaela Kraft. Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 300.000 Euro.