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15.10.2019

Urkunde für ,Nationale Projekte des Städtebaus‘ übergeben: Bund unterstützt Aufwertung der Siedlungen des Neuen Frankfurt

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Marco Wanderwitz (l), überreicht die Urkunde für 'Nationale Projekte des Städtebaus' an den  Referenten des Planungsdezernenten Mike Josef, Marcus Gwechenberger (r), 15. Oktober 2019, © Stadt Frankfurt am Main
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(ffm) Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Marco Wanderwitz, hat am Dienstag, 15. Oktober, in Berlin die Urkunden an die Gewinner der aktuell geförderten Projekte im Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ 2018/2019 übergeben. Frankfurt am Main wurde für die Aufwertung der Siedlungen des Neuen Frankfurt berücksichtigt.

„Das Förderprogramm hilft uns, das Neue Frankfurt mit finanzieller Unterstützung des Bundes auf nationaler und internationaler Ebene zu platzieren“, sagte Planungsdezernent Mike Josef. „Das ist für uns gleichermaßen eine Auszeichnung und eine Verpflichtung.“

Im Rahmen des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus werden investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler beziehungsweise internationaler Wahrnehmbarkeit, sehr hoher fachlicher Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert. „Damit unterstützen wir herausragende, baulich besonders anspruchsvolle Vorhaben, die beispielhaft für zukunftsgerichteten Städtebau in Deutschland stehen“, erklärte Bundesbauminister Horst Seehofer.

Mit dem Neuen Frankfurt gelang der Aufbruch der Stadt in die Moderne. Insbesondere Oberbürgermeister Ludwig Landmann hatte das umfassende Stadtentwicklungsprogramm in den 1920er-Jahren ermöglicht und damit das Fundament für die heutige Internationalität und Weltoffenheit Frankfurts gelegt. Aus Anlass der bevorstehenden 100-Jahr-Feier des Amtsantritts von Stadtbaurat Ernst May im Jahr 1925 hatte sich Frankfurt für das Förderprogramm beworben und war im April 2019 mit einem Fördervolumen von fünf Millionen Euro aufgenommen worden.