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15.10.2019

Städtebauliche Qualitäten durch Konzeptverfahren: Ausstellung, Rundgang und Diskussion im Planungsdezernat

(ffm) In Frankfurt konnten in den vergangenen Jahren bereits eine Reihe von innovativen gemeinschaftlichen Wohnprojekten nur durch Konzeptverfahren entstehen. Dabei vergibt die Stadt Grundstücke nicht mehr im Höchstpreisverfahren, sondern entscheidet sich für das beste Konzept. Auch über das gemeinschaftliche Wohnen hinaus ist das Konzeptverfahren ein effektives Instrument, um wohnungs-, umwelt- und stadtentwicklungspolitische Ziele umzusetzen.

Die Ausstellung „Baukultur für das Quartier. Prozesskultur durch Konzeptvergabe“ bietet ab Montag, 21. Oktober, bis Freitag, 1. November, im Frankfurter Planungsdezernat einen guten Überblick über elf verschiedene Verfahren in zehn Städten und zeigt, welche städtebaulichen Qualitäten durch den gezielten Einsatz von Konzeptverfahren ermöglicht werden. Dabei wird deutlich, dass die Quartiere von der Akteursvielfalt profitieren und mehr Vielfalt im Wohnungsbau entsteht – auch, weil durch die Partizipation im Entwurfsprozess die Qualität der Wohnbauprojekte zunimmt.

Flankierend dazu findet am Dienstag, 29. Oktober, von 18 bis 20.30 Uhr ein Ausstellungsrundgang mit anschließender Diskussionsrunde statt. Es diskutieren Planungsdezernent Mike Josef, Torsten Becker vom Städtebaubeirat, Birgit Kasper vom Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen, Barbara Brakenhoff von der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 und Markus Sowa von der Genossenschaft Kooperative Großstadt eG München. Den Ausstellungsrundgang leitet der Wiener Stadtforscher Robert Temel, die Moderation übernimmt Kristina Oldenburg, Kokonsult Frankfurt.

Ausstellung, Rundgang und Diskussion finden statt im Foyer des Planungsdezernats in der Kurt-Schumacher-Straße 10. Für die Veranstaltung am 29. Oktober wird um Anmeldung per E-Mail an konzeptverfahren@stadt-frankfurt.de gebeten.

Anbei der Flyer zur Veranstaltungsreihe als PDF-Download.