Logo FRANKFURT.de

29.08.2018

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling: Durchgehenden Nord-Süd-Radweg über die Friedberger Landstraße bauen

Klaus Oesterling, Verkehrsdezernent, © Foto: Stefan Krutsch, traffiQ Frankfurt am Main
Dieses Bild vergrößern.

(ffm) Verkehrsdezernent Klaus Oesterling hat sich für einen durchgehenden Nord-Süd-Fahrradweg von der Friedberger Warte über die Konstablerwache bis nach Sachsenhausen ausgesprochen. Oesterling sagte, bereits jetzt existierten Radwege von der Friedberger Warte über die nördliche Friedberger Landstraße bis zur Rat-Beil-Straße nördlich Nibelungenplatz und vom Börneplatz über die Alte Brücke. Im Zuge der derzeit laufenden Sanierung der Elisabethenstraße werden auch dort Radverkehrsanlagen eingerichtet. Nun müsse noch die bestehende Lücke vom Nibelungenplatz über die südliche Friedberger Landstraße und die Kurt-Schumacher-Straße bis zum Börneplatz geschlossen werden. Mit diesen und wenigen weiteren Verbesserungen sei es möglich, eine durchgehende Nord-Süd-Verbindung für den Fahrradverkehr zu schaffen. Diese solle in einem weiteren Schritt mit dem geplanten Raddirektweg nach Darmstadt verbunden werden.

Oesterling teilte in diesem Zusammenhang mit, unabhängig von einer abschließenden Bewertung des tödlichen Unfalls eines Fahrradfahrers am Börneplatz habe sich die städtische Unfallkommission in einer Sondersitzung mit den Konsequenzen aus dem Unfall befasst. Die Unfallkommission habe die Empfehlung ausgesprochen, den jetzt von der Alten Brücke kommenden und vor dem Börneplatz endenden Radweg über diesen in die Kurt-Schumacher-Straße auf die rechte Fahrspur durchzuziehen. Dem Autoverkehr stünde damit nur noch die linke Fahrspur zur Verfügung. Da zur Vermeidung einer neu geschaffenen Gefahrensituation und wegen der Straßenbahnhaltestelle ein Auslaufen des Radweges nicht möglich sei, hätte dies zur Konsequenz, dass dem Autoverkehr zwischen Börneplatz und Anlagenring künftig nur noch eine Spur zur Verfügung stehen werde. Der Verkehrsdezernent sagte dazu, aus Gründen der Verkehrssicherheit sehe er keine Alternative zu dieser Lösung. Er werde den Vorschlag der Unfallkommission deshalb umsetzen.