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09.01.2020

21 Millionen Euro für die Soziale Stadt Ben-Gurion-Ring

Logo Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt', © Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
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Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) liegt vor

(ffm) Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) „Soziale Stadt Ben-Gurion-Ring“ liegt vor und wurde bereits vom Magistrat der Stadt Frankfurt beschlossen. „Das ISEK beschreibt Ziele und Potentiale des Ben-Gurion-Rings. Es stellt auf 238 Seiten dar, mit welchen Projekten eine Verbesserung der Wohn- und Wohnumfeldqualität erfolgen kann“, sagt Planungsdezernent Mike Josef. „Für die 16 aufgeführten Einzelvorhaben werden wir voraussichtlich rund 21 Millionen Euro in die Hand nehmen. Wir erwarten, dass rund 12,6 Millionen Euro davon an Fördermitteln von Bund und Land kommen.“

Das ISEK verfolgt das Ziel, die Siedlung Ben-Gurion-Ring im Sinne einer ganzheitlichen und nachhaltigen Vorgehensweise aufzuwerten und zu entwickeln. Unter tatkräftiger Mitwirkung der Bewohner sowie der Akteure und Initiativen vor Ort soll die Situation verbessert und stabilisiert werden. Auf der Grundlage des Konzepts können Fördermittel für die Umsetzung der beschriebenen Projekte bis zum Ende des formellen Förderzeitraums im Jahr 2025 beim Land Hessen beantragt werden. Bei Bedarf kann das ISEK im weiteren Verlauf fortgeschrieben werden. Das ISEK soll darüber hinaus auch nach 2027 als Wegweiser für die zukünftige Entwicklung und Verbesserung des Ben-Gurion-Rings dienen.

Das ISEK wurde im Zusammenwirken mit den Bewohnern, dem Beirat „Soziale Stadt Ben-Gurion-Ring“ sowie mit den relevanten städtischen Fachämtern erarbeitet, die Inhalte sind maßgeblich durch die Beiträge der Bewohnerschaft entstanden, die bei Veranstaltungen, Werkstätten und Freiluft-Aktionen, in Gesprächen sowie Online eingebunden worden sind.

„Die Bewohnerschaft der Siedlung, die Stadt Frankfurt und die Eigentümer stehen vor der spannenden Aufgabe, diese Siedlung neu zu entdecken, einen neuen Blick auf ihre Qualitäten zu werfen und sie für die Zukunft zu stärken“, sagt Josef. „Durch das Programm Soziale Stadt werden diesen Aufgaben für die nächsten Jahre nicht nur ein programmatischer Rahmen, sondern auch finanzielle Mittel durch den Bund, das Land Hessen und die Stadt Frankfurt zur Verfügung gestellt.“

„Im Zentrum aller Projekte stehen die Bewohnerinnen und Bewohner der
Siedlung“, fasst Stadtrat Josef die Zielsetzung zusammen. „Sie sind die Expertinnen und Experten für das Leben am Bügel und mit ihrer Hilfe werden alle Projekte entwickelt und umgesetzt. Zufriedenheit mit ihrem Zuhause ist der wichtigste Indikator für das Projekt.“

Folgende Vorhaben sind geplant:

1. Neugestaltung der 9 Quartierseingänge, circa 3,37 Millionen Euro.
2. Quartiersmanagement, circa 1,05 Millionen Euro.
3. Gemeinschaftsgärten, circa 250.000 Euro.
4. Arbeit am Stadtteilimage, circa 750.000 Euro.
5. Freiflächengestaltung, circa 1,45 Millionen Euro.
6. Aufwertung städtischer Grünflächen, circa 3,15 Millionen Euro.
7. Innenhofgestaltung mit Spielorten, circa 2,3 Millionen Euro.
8. Spielplätze, circa 3,55 Millionen Euro.
9. Neuorganisation der Müllsammelplätze, circa 1,05 Millionen Euro.
10. Barrierefreiheit in Seniorenwohnanlagen, circa 450.000 Euro.
11. Fassadensanierungen, circa 1 Million Euro.
12. Verbesserung der Verkehrssituation & Nahmobilität, circa 550.000 Euro.
13. Quartierscafé, circa 850.000 Euro.
14. Reparatur- und Techniktreff, circa 50.000 Euro.
15. Einbindung der neuen „IGS Frankfurter Norden“ ins Quartier, circa 500.000 Euro.
16. Gestaltung Freiflächen Jugendhaus, circa 750.000 Euro.

Weitere Hinweise und das Konzept finden sich unter https://www.stvv.frankfurt.de/PARLISLINK/DDW?TEXT=Ben-Gurion-Ring&TEXT_O=beinhaltet+%28ungef%E4hr%29&FORMFL_OB=DATUM&FORM_SO=Absteigend&?764?6 im Internet.