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05.11.2019

Demokratiekonferenz: Stadtgesellschaft diskutiert über Brücken und Allianzen in der Gesellschaft

Sylvia Weber, Bildungsdezernentin, © Stadt Frankfurt am Main
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(ffm) Menschen aus der Frankfurter Stadtgesellschaft kommen am Montag, 11. November, im stadtRAUMfrankfurt, Mainzer Landstraße 293, zur Demokratiekonferenz „Partnerschaft für Demokratie“ zusammen, um über Brücken und Allianzen zu diskutieren. Es sollen Erfahrungen ausgetauscht und Ideen entwickelt werden, wie gemeinsame Interessen stärker in den Vordergrund gerückt werden können.

In Impulsbeiträgen zeigen Olivia Sarma, Leiterin der Beratungsstelle „response.“ in der Bildungsstätte Anne Frank und Massimo Perinelli, Referent für Migration bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung, warum Bündnisse und Allianzen in unserer Gesellschaft wichtig sind und welche Hemmnisse die Allianzenbildung erschweren können. Weshalb fühlen sich Betroffene von Rassismus und Antisemitismus trotz vieler großer Bündnisse häufig allein gelassen? Wie ist gegenseitige Kritik in solidarischen Bündnissen möglich? Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, wird sich an einer Diskussion über den Umgang mit antidemokratischen Bewegungen beteiligen.

Vertreter von Aufstehen gegen Rassismus, der Frankfurter Erklärung der Vielen, Fridays for Future und Pulse of Europe teilen ihre Bündnis-Erfahrungen in einem Podiumsgespräch und tauschen sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus.

Die Demokratiekonferenz „Brücken und Allianzen“ findet am Montag, 11. November, von 10 bis 16 Uhr im Amt für multikulturelle Angelegenheiten, im stadtRAUMfrankfurt, Mainzer Landstraße 293, statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist bis Freitag, 8. November, per E-Mail an vfuchs@bs-anne-frank.de möglich.

Partnerschaft für Demokratie

Die Partnerschaft für Demokratie Frankfurt ist ein Kooperationsprojekt des Amts für multikulturelle Angelegenheiten, der Bildungsstätte Anne Frank – Zentrum für politische Bildung und Beratung Hessen sowie des Frankfurter Jugendrings. Sie fördert lokale Projekte, die zum Ziel haben, antidemokratische Tendenzen vorzubeugen sowie Extremismus, Rassismus, Antisemitismus oder anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit präventiv zu begegnen. Zudem möchte sie mit Demokratiekonferenzen Foren für offene Diskussionen zum Umgang mit Heterogenität und Diskriminierung eröffnen.

Die Partnerschaft für Demokratie Frankfurt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie vom Land Hessen im Programm „Hessen – Aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ gefördert.