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30.10.2019

Integrationsdezernentin Weber eröffnet den Tag der Religionen im Römer

(ffm) Gemeinsam mit dem Rat der Religionen begeht die Stadt Frankfurt am Sonntag, 3. November, in den Römerhallen den dritten Frankfurter Tag der Religionen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Zeichen und Symbole in den Religionen“. Denn in jeder Religion spielen Zeichen und Symbole eine wichtige Rolle. Sie gestalten das religiöse Leben mit und schaffen Verbundenheit.

„Für viele Menschen in unserer Stadt hat die eigene Religion eine große Bedeutung in ihrem Leben“, sagt Integrationsdezernentin Sylvia Weber. „Als Stadt öffnen wir den Religionsgemeinschaften darum die Tore zum Frankfurter Rathaus Römer und laden alle Menschen herzlich ein, die religiöse Vielfalt in unserer Stadt kennen und schätzen zu lernen, Fragen zu stellen oder einfach nur den vielen engagierten Menschen in den Gemeinden zu begegnen.“

Am Tag der Religionen bieten die Informationsstände der Religionsgemeinschaften Kultgegenstände, Fotos und traditionelle Speisen. Die Gäste erwartet eine spannende Podiumsdiskussion zum Motto des Tages sowie ein musikalisches Bühnenprogramm, zusammengestellt von den Frankfurter Religionsgemeinden. Freiwillige stehen für Gespräche mit den Gästen zur Verfügung und beantworten Fragen. Neugierige können die Kunst der Hautverzierung mit Henna ausprobieren, die in mehreren Religionen bis heute verbreitet ist. Für Kinder wird es erstmalig einen Maltisch geben.

„Der Rat der Religionen freut sich sehr darauf, im Rathaus zu Gast zu sein und dort die religiösen Traditionen der Mitgliedsgemeinden, aber auch seine Erfahrungen mit interreligiösen Begegnungen mit den Besucherinnen und Besuchern teilen zu können. Und wir möchten darüber ins Gespräch kommen, welche Themen die Menschen vor Ort bewegen,“ freut sich Ratsvorsitzender Joachim Valentin auf den Tag.

Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten kooperiert seit 2017 mit dem Rat der Religionen, um dieses besondere Event im Römer zu ermöglichen. Der Rat der Religionen Frankfurt fördert den Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften und der Stadtgesellschaft und nimmt aus einer religiösen Sicht Stellung zu gesellschaftlichen und politischen Themen der Stadt Frankfurt.