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21.10.2019

Rußrindenkrankheit im Rebstockwäldchen

Baumfällarbeiten, © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stefan Maurer
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200 Bäume müssen gefällt werden

(ffm) Im sogenannten Rebstockwäldchen zwischen der Leonardo-da-Vinci-Allee, der Abfahrt der A 648 zum Katharinenkreisel und der Angelika-Machinek-Straße an der Rebstock-Bebauung müssen ab Mittwoch, 23. Oktober, etwa 200 Bäume gefällt werden.

Betroffen sind überwiegend Ahornbäume, die von der Rußrindenkrankheit befallen und bereits ganz oder zu einem großen Teil abgestorben sind. Die durch einen Pilz verursachte Krankheit erhöht das Risiko, dass die Bäume brechen. Dadurch besteht unmittelbare Unfallgefahr, insbesondere an der Grenze zur Bebauung und zur A 648. Der größte Anteil der abgestorbenen Bäume hat einen Stammdurchmesser von etwa 25 Zentimeter, einzelne Exemplare bis 45 Zentimeter. „Es tut uns um jeden einzelnen Baum leid, der jetzt auf Grund der Rußrindenkrankheit gefällt werden muss“, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. „Aber der Pilzbefall ist eine direkte Folge der vergangenen trockenen Sommer.“ Die anhaltende Trockenheit habe die Bäume stark geschwächt und damit anfällig für Krankheiten und Parasiten gemacht, erklärte die Dezernentin. „Wir spüren die Folgen des Klimawandels. Die Herausforderung für uns für die Zukunft wird sein, die passenden Bäume für das sich verändernde Klima zu finden.“ Das Rebstockwäldchen ist erst seit dem Frühjahr im städtischen Besitz und derzeit nicht öffentlich zugänglich.

Die Fällarbeiten beginnen ab Mittwoch, 23. Oktober. Am Donnerstag, 24. Oktober, wird eine stadteinwärts führende Spur der A 648 zum Katharinenkreisel aus Sicherheitsgründen von 9.30 Uhr bis 15 Uhr gesperrt.

Die Fällarbeiten werden voraussichtlich am Freitag, 25. Oktober, abgeschlossen sein.

Weitere Informationen gibt es beim Grünflächenamt unter der Rufnummer 069/212-30991.