Logo FRANKFURT.de

21.10.2019

Grünrückschnittarbeiten unweit der Mainuferpromenade in Höchst

(ffm) Wenn eine Stützmauer von wildem Wein und Efeu umrankt ist, sieht das sehr schön aus. Aber es ist schwierig zu erkennen, in welchem Zustand sich das Bauwerk befindet. Genau aus dem Grund entfernt das städtische Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) den Pflanzenwuchs an zwei Stützmauern, die sich in Höchst unweit der Mainuferpromenade befinden. Aus natur- und artenschutzrechtlichen Gründen ist der Rückschnitt für Ende Oktober, also nach der Vogelbrutzeit, angesetzt. Die Genehmigung des Umweltamtes liegt vor. Die Arbeiten haben keine Auswirkungen auf den Straßenverkehr.

Die zwischen 1 bis 3,5 Meter hohen Stützmauern befinden sich zur Stabilisierung am Hang zwischen den Straßen Mainberg und Seilerbahn. Sie sind aus Naturstein und haben schon einige Jahre auf dem Buckel: Gebaut wurden sie 1930. „Kleinere Verformungen und Schäden an der Oberfläche sind nicht das Entscheidende. Für uns ist viel wichtiger, ein Gesamtbild vom Zustand der Mauern zu bekommen“, erklärt die Leiterin des Amts, Michaela Kraft.

Dem Rückschnitt folgen weitere Untersuchungen. Die Experten nehmen eine Schadensanalyse vor und vermessen die Mauern in 3D. Auf Grundlage der Daten entscheidet das ASE dann, wie sie am besten instandgesetzt werden.