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07.10.2019

Stadt stellt integriertes Stadtentwicklungskonzept ‚Frankfurt2030+‘ auf Expo Real vor

Stadträte Frank, Josef und Schneider eröffnen 20. Auftritt Frankfurts auf weltgrößter Immobilienmesse

(ffm) Der Stand der Stadt Frankfurt am Main auf der Expo Real haben am Montag, 7. Oktober, die Stadträte Markus Frank (Wirtschaft), Mike Josef (Planen und Wohnen) und Jan Schneider (Bau und Immobilien), sowie der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, Oliver Schwebel, eröffnet. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Auftritts der Mainmetropole machten auch IHK-Präsident Ulrich Caspar und der ehemalige Wirtschaftsdezernent und Staatsminister Udo Corts, der im Jahre 1999 den ersten Auftritt der Stadt mit initiiert hatte, ihre Aufwartung. Die Schau gilt größte Immobilienmesse der Welt.

Die Stadträte stellten auf dem ersten Panel das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISTEK) „Frankfurt 2030+ - Perspektiven und Aussichten einer wachsenden Stadt“ vor, welches während der gesamten Messe das Leitthema darstellte. Mit Blick auf 2030 geht es darum, das Stadtwachstum nachhaltig zu gestalten und die urbanen Qualitäten der Stadt zu stärken. Weitere Themen waren „klima- und sozialgerechte Stadtquartiere in Frankfurt“, „Industrie und Gewerbe im urbanen Gefüge“ sowie zum Thema Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft „Frankfurt, PropTech und die Welt: Warum FrankfurtRheinMain im Zentrum der Digitalisierung der Immobilienwirtschaft steht“.

Stadtrat Frank sagte: „Frankfurt sorgt für die Schaffung neuen Wohnraums - von einzelnen Wohnsiedlungen über die Entwicklung ganzer Stadtquartiere. Zusammen mit dem Gewerbeflächenentwicklungsprogramm und dem nun kürzlich seitens des Magistrats beschlossenen Stadtentwicklungsprogramms 2030+ wird ebenso der Schaffung dringend benötigter Flächen für Industrie und Gewerbe Rechnung getragen, um Frankfurt am Main als dynamischen Wirtschaftsstandort zu erhalten und zu stärken. Die Stadt ist bereit zukünftig in die Bereitstellung von Gewerbeflächen für Klein- und mittelständische Handwerks- und Gewerbebetriebe zu investieren.“

Planungsdezernent Josef betonte, dass bei der Entstehung des ISTEK die ämterübergreifende Zusammenarbeit wichtig gewesen sei: „Es gibt bei der Stadtentwicklung unterschiedliche Interessen. Im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung brauchen wir abgestimmte Konzepte. Das ISTEK ist für die weitere Stadtentwicklung Frankfurts eine sehr gute Grundlage, da es Verbindlichkeit innerhalb der Verwaltung erzeugte. Wir müssen Siedlung und Freiraum zusammendenken und auch Potenziale für Gewerbe aufzeigen. Wir haben uns mit dem ISTEK zu einer sozial- und klimagerechten Stadtentwicklung verpflichtet. Die Themen Klimaschutz, bezahlbarer Wohnraum sowie Lebens- und Aufenthaltsqualität müssen mit gleicher Priorität behandelt werden. Bei der Quartiersentwicklung brauchen wir funktionale und soziale Vielfalt. Auch die architektonische Vielfalt ist wichtig.“

Die soziale Infrastruktur in der wachsenden Stadt steht für Stadtrat Schneider im Mittelpunkt der Gespräche auf der Messe. „Wir brauchen nicht nur Grundstücke für Wohnungsbau, sondern zum Beispiel auch für Schulen, Kitas und Sportanlagen“, sagte der Dezernent für Bau und Immobilien. „Deshalb haben wir in letzter Zeit auch die Bemühungen, Flächen anzukaufen, intensiviert. Die Messe ist eine gute Gelegenheit, um bei den Vertreterinnen und Vertretern der Immobilienwirtschaft um Unterstützung dieses für die Entwicklung unserer Stadt enorm wichtigen Themas zu werben.“

Der hessische Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir besuchte ebenfalls den städtischen Gemeinschaftsauftritt und machte sich ein Bild über die prosperierende Immobilienwirtschaft und die hohe Attraktivität der Mainmetropole.