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04.10.2019

Oberbürgermeister Feldmann zur Sanierung der Paulskirche: ,Ziel ist das Jubiläum 2023‘

Paulskirche, © PIA Stadt Frankfurt / Karola Neder
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Sanierung der Paulskirche: Verfügung für ämterübergreifende Stabsstelle auf dem Weg

(ffm) Oberbürgermeister Peter Feldmann hat deutlich gemacht, dass die Sanierung der Paulskirche die bauliche Gestaltung der Nachkriegszeit – die auf Feldmanns Amtsvorgänger Walter Kolb zurückgeht – aufnehmen werde. Sie sei zu Recht ein Symbol der gelungenen deutschen Demokratie. An eine Rekonstruktion sei nicht gedacht. Die Sanierungsarbeiten an der Paulskirche sollen, so sein persönlicher Wunsch, im Jubiläumsjahr 2023 abgeschlossen sein.

„Es ist mir ein Herzensanliegen, diesen Ort seiner Bedeutung gemäß zu einem kraftvollen Symbol unserer gelungenen Republik zu machen, der für Demokratie, Freiheit und Gleichheit steht“, sagt Feldmann.

Der Oberbürgermeister befürwortet einen Parlamentsbeschluss, um die Grundlage für diese Arbeit zu schaffen. Für das Projekt „Sanierung Paulskirche“ stünden Planungsmittel im Doppelhaushalt 20/21 bereit.

Feldmann erklärt: „Die Prozesse der Sanierung der Paulskirche und Planung und Bau des verbundenen ,Hauses der Demokratie‘ sind zwei verschiedene Projekte mit gemeinsamen Schnittstellen“. Das Hauptamt werde bei der Sanierung der Paulskirche Bauherr sein und das Amt für Bau und Immobilien (ABI) mit der Umsetzung beauftragen.

Für die Sanierung werde eine Stabsstelle gegründet und eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe eingerichtet. Eine Organisationsverfügung werde gerade erstellt.

Für die inhaltliche Ausgestaltung des Hauses der Demokratie sei ein Bürgerbeteiligungsprozess vorgesehen, betonte Feldmann. „Auch der Bundespräsident, die Bundesregierung und Vertreter des Bundestages haben ein hohes Interesse an diesem Projekt. Ich wünsche mir, dass wir im Jubiläumsjahr hierfür die fertigen Pläne präsentieren können“, sagt der Oberbürgermeister.