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23.08.2019

Schönhof-Viertel in Frankfurt: Instone Real Estate, Nassauische Heimstätte/Wohnstadt und Stadt feiern Nachbarschaftsfest

(ffm) Am Freitag, 23. August, haben Ralf Werner, Instone-Niederlassungsleiter Rhein-Main und Thomas Hain, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt, zum Nachbarschaftsfest in Frankfurt-Bockenheim eingeladen. Dort wurde das neu entstehende Schönhof-Viertel gemeinsam mit Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt und Tarek Al-Wazir, hessischer Wirtschaftsminister, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Projektpartner entwickeln auf dem insgesamt 125.000 Quadratmeter großen, ehemaligen Siemens-Gelände etwa 2000 Wohnungen, mehrere Kitas, eine Schule, ein Nahversorgungszentrum und einen Beherbergungsbetrieb. Im Oktober dieses Jahres wird mit dem Abriss der Bestandsgebäude begonnen. Die Arbeiten sollen spätestens im Frühjahr 2020 abgeschlossen werden. Danach beginnt die eigentliche Entwicklung des Geländes. Die Fertigstellung des Schönhof-Viertels erfolgt voraussichtlich im Jahr 2024.

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir bezeichnet den Wohnungsbau als Schwerpunkt der hessischen Landesregierung: „Damit mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht, stellen wir in dieser Wahlperiode die Rekordsumme von 2,2 Mrd. Euro zur Verfügung. Ein Teil davon wird dem Schönhof-Viertel zugutekommen. Mit dem hohen energetischen Standard der Wohnungen, der guten ÖPNV-Anbindung und den großzügigen Grünflächen ist es ein hervorragendes Beispiel sozial und ökologisch nachhaltiger Stadtentwicklung.“ Oberbürgermeister Feldmann ergänzt: ergänzt: „Durch die vielfältigen Angebote im Quartier wird neben Wohnraum auch umfangreiche Infrastruktur für die Nachbarschaft geschaffen. Es ist gut, wenn ein bislang für die Stadt verschlossenes Gelände nicht nur geöffnet wird, sondern auch einer breiten Bevölkerung zu Gute kommt. Vor allem die Kinder und deren Familien werden sich freuen. Geplant ist ein Mix aus zu einem Drittel geförderten Wohnungen (1. und 2. Förderweg), frei finanzierten Mietwohnungen sowie Eigentumswohnungen.“

Ralf Werner sagt: „Mit dem Schönhof-Viertel gestalten wir neue Lebensräume für die Frankfurter. Unser Ziel ist es, ein lebendiges Wohnquartier für alle Bevölkerungsschichten zu entwickeln, mit bezahlbaren Wohnungen und der benötigten Infrastruktur.“ Hain fügt hinzu: „Dafür gehen wir neue Wege und realisieren die erste Hybrid-Grundschule in Deutschland.“ Bei einer Hybrid-Schule werden die unteren Etagen für Klassenzimmer und die oberen für Wohnungen genutzt „Mit unserem Anteil vor allem im preiswerten Mietwohnungsbau im Schönhofviertel kommen wir unserem Ziel von knapp 5.000 neuen Wohnungen in den nächsten Jahren ein großes Stück näher“, so Hain.
Während der Feierlichkeiten hat Constantin Westphal, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt, der Kindertagesstätte „Sternenbrücke“ der Caritas Frankfurt einen Scheck über 2500 Euro überreicht.

Interessierte konnten sich in einer Ausstellung über den Architektenwettbewerb der Baufelder B und G und den Planungsfortschritt für das gesamte Projekt informieren.


In der vergangenen Woche wurde außerdem ein weiterer Meilenstein für die Entwicklung des Schönhof-Viertels erreicht: Eine Jury vergab die Planungen für das östliche Wohnquartier, bestehend aus fünf Baufeldern an die Büros Karl Dudler Architekten aus Frankfurt sowie Planquadrat Architekten und Stadtplaner aus Darmstadt. Für das gesamte Quartier streben die Projektpartner Instone und die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstädte/Wohnstadt eine hohe architektonische Vielfalt und Qualität an. „Im Zuge der Bebauung des Schönhof-Viertels wird es noch weitere Architektenwettbewerbe geben“, sagt Hain. Werner lobt die hohe Qualität des Wettbewerbs: „Alle Entwürfe waren praktikabel und gut durchdacht. Genau das haben wir uns erhofft: eine breite Palette an Ideen und Planungen.“

Wohnungsinteressierte können sich bereits jetzt unter http://www.schönhof-viertel.de registrieren.