Logo FRANKFURT.de

12.02.2019

Stadt prüft mehrere Grundstücke für Europäische Schule

Stadtrat Jan Schneider, Porträt, © Foto: Alexander Paul Englert
Dieses Bild vergrößern.

(ffm) Für einen Neubau der Europäischen Schule prüft die Stadt Frankfurt am Main derzeit gleichberechtigt nebeneinander verschiedene Grundstücke im Stadtgebiet. „Es ist noch keine Vorentscheidung gefallen“, betonte Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien, im Anschluss an die Koalitions- und Dezernentenrunde. „Es besteht Einigkeit darüber, dass die Stadt Frankfurt selbstverständlich ihre Verpflichtung, ein Grundstück für die Schule zur Verfügung zu stellen, erfüllen wird.“ Bei mehreren Flächen werde derzeit untersucht, ob und unter welchen Bedingungen sie für einen Schulbau in der benötigten Größe in Frage kommen. „Erst nach Abschluss dieser Untersuchungen können wir ein Grundstück benennen“, sagt Schneider.

Die Europäische Schule Frankfurt (ESF) wurde 2002 für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Europäischen Zentralbank (EZB) und anderer europäischer Institutionen gegründet. Am heutigen Standort in Praunheim reicht die Kapazität aufgrund der prognostizierten Schülerzahlen nur noch etwa bis zum Jahr 2024, weshalb der Bund beabsichtigt, einen Neubau zu errichten. Die Stadt Frankfurt hat sich 2001 in einer Verwaltungsvereinbarung verpflichtet, ein Grundstück für die Schule zur Verfügung zu stellen. Der Auswahlprozess erfolgt in enger Abstimmung zwischen der Stadt, dem Bund, dem Land Hessen, der EZB und der ESF.