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07.12.2018

Zahlen bitte! 68.000 Straßenlaternen bringen Licht ins Dunkle

Straßenlaterne am Römer, © Mainova AG
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(ffm) Vor rund 250 Jahren gab es in Frankfurt die ersten Öllaternen, später folgten Gas- und Stromleuchten. Heute sorgen insgesamt 68.000 Straßenlaternen dafür, dass Frankfurts Straßen vor allem in der dunklen Jahreszeit beleuchtet sind. Betreut wird die Straßenbeleuchtung der Stadt Frankfurt sowie die der hessischen Kommunen Bürstadt und Lampertheim durch die SRM Straßenbeleuchtung Rhein-Main GmbH, eine Tochtergesellschaft der Mainova AG.

Rund 60 Prozent der Stromleuchten sind mit effizienten Metallhalogen- oder Natriumdampf-Hochdrucklampen ausgestattet. Bei rund 2600 Leuchten ist bereits LED-Technik installiert und auf diese zunehmend intelligenten Leuchten setzt die Stadt auch in Zukunft. Im Zuge dessen läuft bereits seit Juni ein Pilotprojekt mit 22 „smarten“ LED-Leuchten entlang der Wallanlagen. Durch das Projekt sollen verschiedene Szenarien zur Wirtschaftlichkeit der Laternen und Tests der technischen Machbarkeit im realen Umfeld erprobt werden.

Panorama von Frankfurts beleuchteten Straßen bei Dämmerung, © Mainova AG
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Die Leuchten entlang der Wallanlagen sind mit der sogenannten Light-On-Demand-Technik ausgestattet, die das intelligente Dimmen der Beleuchtung ermöglicht und zukünftig Licht nach Bedarf liefern soll. Zudem ist es bei diesen Leuchten möglich, Beleuchtungszeiten und -intensität anzupassen. Die Idee ist, neben der ohnehin schon effizienten LED-Technologie, weitere Einsparpotenziale und durch eine homogenere Lichtverteilung mehr Sicherheit für Passanten zu schaffen.