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09.10.2018

Das JobTicket – ein Beitrag für die Umwelt – wird noch attraktiver

JobTicket des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV), © Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH
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Magistrat beschließt die Eigenbeteiligung des JobTickets ab 2019 für städtische Mitarbeiter auf 20 Prozent zu reduzieren

(ffm) Bereits 1991 hat die Stadt Frankfurt das JobTicket für alle städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeführt. Mit dem jetzt vorliegenden Magistratsbeschluss soll die monatliche Eigenbeteiligung, in Höhe von 45 Prozent der Kosten einer normalen Monatskarte, ab 1. Januar 2019 auf 20 Prozent verringert werden, vorbehaltlich der abschließenden Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung im November.

Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßt die Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung: „Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einem für die Beschäftigten der Stadt Frankfurt kostenlosen JobTicket. Damit sagen wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt auch Dankeschön für ihre Arbeit für Frankfurt. Als Pendlerhauptstadt ist es für uns wichtig, dass möglichst viele Beschäftigte Busse und Bahnen nutzen. Darum begrüße ich jedes JobTicket, das für deutlich günstigere Monatskarten sorgt. Mein Ziel bleibt zugleich das 365-Euro-Ticket für alle und in einem ersten Schritt für die älteren Menschen in unserer Stadt.“

Stadtrat Stefan Majer, © Foto: Albrecht Fuchs
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Personaldezernent Stefan Majer ist sich sicher: „Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das JobTicket, das beispielsweise in der Tarifzone Frankfurt (Preisstufe 3) nur noch 178,20 Euro kostet, ein richtig attraktives Angebot und ein deutliches Signal, dass es sich lohnt auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Die Reduzierung des Eigenteils ist ein großes Plus für die Stadt Frankfurt als Arbeitgeberin, aber auch ein wesentlicher Baustein unserer stadtverträglichen Mobilitätspolitik. Ich hoffe, dass das JobTicket jetzt noch stärker genutzt wird, damit sich der PKW-Individualverkehr und die damit verbundene Schadstoffbelastung weiter verringert. Damit leisten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen maßgeblichen und aktiven Beitrag zum Gesundheits- und Klimaschutz in unserer Stadt.“

Der Magistrat ist darüber hinaus gemeinsam mit dem Hessischen Städtetag bestrebt, im Zusammenwirken mit den Verkehrsverbünden an einer Lösung zu arbeiten, die für 2020 ein dem „Hessenticket“ vergleichbares „Kommunalticket“ zum Ziel hat. Für Stadtrat Majer wäre das ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität für das gesamte Rhein-Main-Gebiet und somit Teil der kommunalen Alternativen zu den aktuell drohenden Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge.

Die Konditionen und die zugrundeliegende Preiskalkulation basieren auf einer Mindestberechtigtenzahl von 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nicht unterschritten werden darf.

Derzeit gibt es rund 18.000 Bezugsberechtigte, wovon es sich bei rund 13.600 um unmittelbar beim Magistrat der Stadt Frankfurt am Main (Ämter, Eigenbetriebe, Referate) angestellte Personen handelt. Die verbleibende Differenz in Höhe von rund 4.400 Bezugsberechtigten verteilt sich auf Personalgestellte sowie auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den eingangs erwähnten städtischen oder stadtnahen Unternehmen und Institutionen.