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04.09.2018

Von Toronto lernen: ‚Grün leben‘ in einer Metropolregion

Toronto, Stadtansicht, © picture alliance/imageBROKER, Foto: Mario Tumm
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Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Planungsdezernent Mike Josef besuchen Frankfurts Partnerstadt Toronto

(ffm) Toronto gilt als eine der multikulturellsten Städte weltweit. Die Stadt am Lake Ontario ist Kanadas Wirtschaftszentrum und einer der führenden Finanzplätze der Welt. Mehr als zwei Millionen Menschen leben in der Stadt, mehr als fünf Millionen sind es in der gesamten Metropolregion. Ein Zusammenleben, mit all den Herausforderungen und Problemen, die eine hohe Bevölkerungszahl mit sich bringt – von Gentrifizierung, Nachverdichtung, dem Umgang mit Klimafolgen bis hin zur Frage der Produktion regionaler Lebensmittel für eine ganze Metropolregion.

Wie sich Toronto diesen Herausforderungen stellt und welche Lösungen Frankfurts Partnerstadt schon jetzt gefunden hat, darüber informieren sich ab 4. September eine Woche lang Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Planungsdezernent Mike Josef.

Ihre Delegation umfasst Vertreter des Umweltamtes, des Stadtplanungsamtes, der Bauaufsicht und Mitarbeiter der beiden Dezernate. Sie sehen sich Nachbarschaftsprojekte an zu „urban farming“, Begrünung von Wohn-und Bürogebäuden und Smart-City-Konzepten, Projekte der Stadterneuerung mit Bewohnerbeteiligung, Hochhausentwicklungspläne sowie Torontos „Grüngürtel“. Der „Ontario Greenbelt“ ist Torontos Lösung für Frischluftzufuhr, sauberes Wasser für die Metropolregion und Produktionsstätte für regionale Nahrungsmittel und vieles mehr. Auf dem Programm stehen zudem Besuche und Gespräche mit Nachbarschaftsinitiativen und mit lokalen Playern.

Die Idee zur Reise entstand im Umweltdezernat nach einem Besuch von Vertretern des „Food Policy Council“, einer Initiative ähnlich dem Ernährungsrat in Frankfurt.