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04.05.2018

+++ WIEDERHOLUNG: ERGÄNZT UM ENTSORGUNGSOPTIONEN +++ Zuviel Sand ist im Biomüll

Bioabfallbehandlungsanlage der RMB Rhein-Main-Biokompost GmbH im Osthafen, © FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, Foto: Uwe Noelke
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(ffm) Die Bioabfallbehandlungsanlage der RMB Rhein-Main-Biokompost GmbH im Frankfurter Osthafen verfügt über eine effektive Aussortierung von Störstoffen wie zum Beispiel Plastiktüten. Wachsende Probleme bei der Verarbeitung des angelieferten Bioabfalls bereitet hingegen die in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegene Menge von Sand, der über die Biotonnen entsorgt wird.

Dieser Sand, der offenbar überwiegend als Kehricht in den Biotonnen landet, setzt sich in der Anlagentechnik ab, verstopft Rohre und verschleißt die technischen Bauteile. RMB nimmt diese Entwicklung zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass die Biotonne ausschließlich für organische Abfälle gedacht ist. Kehricht und kleinere Mengen Sand gehören in den Restmüll. Größere Mengen Sand sind über die Abfallumladeanlage im Osthafen oder beim Wertstoffhof Nord in Kalbach zu entsorgen.

Die RMB Rhein-Main-Biokompost GmbH ist 100-prozentige Tochter der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH. RMB verarbeitet die Bioabfälle aus Frankfurt am Main und dem Kreis Offenbach und produziert daraus Biogas, Wärme und Strom sowie den hochwertigen Humerra Kompost.