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13.07.2016

Stadt unterstützt ‚Museum on the Street‘

Bürgermeister Olaf Cunitz übergibt Förderzusage

(pia) Die Stadt Frankfurt unterstützt das Projekt „Museum on the Street“ mit einem Zuschuss von 15.000 Euro. Bürgermeister Olaf Cunitz hat heute dem Künstler und Initiator Guido Zimmermann die Förderzusage für eine Reihe von großflächigen Wandgemälden übergeben. Zugleich hat sich Bürgermeister Cunitz das erste sogenannte „Mural“ an der Hanauer Landstraße 258 angeschaut.

„Dieses Museum ist eine hervorragende Idee, mit deren Hilfe Kunst aus den Galerien und Museen direkt auf die Straße gebracht und so allen Bürgern zugänglich gemacht wird. Deshalb haben wir das Projekt gern unterstützt, in dem wir den Kontakt zwischen dem Künstler und verschiedenen Gebäudeeigentümern mit entsprechenden Wandflächen hergestellt haben. Außerdem leisten wir eine Anschubfinanzierung“, sagt Bürgermeister Olaf Cunitz. „Auf diese Weise ist sichergestellt, dass noch viele weitere Kunstwerke an den Häuserwänden hinzukommen und in Frankfurt mehr Kunst im öffentlichen Raum entsteht. Die Stadt Frankfurt wird kulturell aufgewertet und somit attraktiver für Besucher und Bürger“

„Die Aufwertung des urbanen Raums durch Wandgemälde ist ein weltweiter Trend. In anderen Städten war ich selbst schon aktiv, doch bislang nicht in meiner Heimatstadt Frankfurt. Daher freut es mich besonders, dass ich diese Kulturform hier verbreiten und damit den kulturellen Wert von Frankfurt steigern kann“, sagt Guido Zimmermann. „Dadurch, dass die Malerei im öffentlichen Raum stattfindet, kann jeder den künstlerischen Prozess live erleben, verfolgen und sich inspirieren lassen. Mir sind inzwischen bereits eine Reihe von Flächen zugesagt worden, die zur Bemalung zur Verfügung stehen. Teilweise habe ich hierfür auch schon andere Künstler eingeplant.“

Der erste Schritt zu dem nichtkommerziellen „Museum on the Street“ lief über ein Crowdfunding-Projekt, das auch von der Aventis Foundation unterstützt wurde. Mit der Unterstützung der Stadt soll sich nun das Projekt verstetigen.

Weitere Infos zu dem Projekt und die Dokumentation der einzelnen Wände gibt es hier: http://www.museumonthestreet.com .