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28.01.2016

Bürgermeister Cunitz gibt eine weitere Million Euro frei

Wohnquartier 'Helenenhöfe' im westlichen Europaviertel, Innenhof, Visualisierung, © Raumwerk
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Stadt Frankfurt fördert 29 Mittelstandswohnungen im Europaviertel

(pia) Bürgermeister Olaf Cunitz hat die zweite Rate für ein Teilprojekt des Wohnquartiers „Helenenhöfe“ im Frankfurter Europaviertel freigegeben. Damit kann rund eine Million Euro für den Neubau von 29 sogenannten „Mittelstandswohnungen“ ausgezahlt werden. Zur Mitfinanzierung dieses Teilprojekts am Maastrichter Ring 13-17 stellt die Stadt Frankfurt am Main ein Darlehen in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro bereit. „Mit unseren kommunalen Fördermitteln tragen wir ganz erheblich dazu bei, bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt in erheblichem Umfang zu ermöglichen – und das in einer stark nachgefragten, hochattraktiven innenstadtnahen Lage“, sagt Bürgermeister Cunitz. „Damit helfen wir Haushalten mit geringem Einkommen, sich in Frankfurt mit Wohnraum zu preiswerten Mietpreisen zu versorgen.“

Auf der Basis von städtebaulichen Verträgen wurde festgeschrieben, dass im Europaviertel ein Anteil von 30 Prozent der entstehenden Wohnfläche als öffentlich geförderter Wohnraum realisiert werden muss. Neben 257 Sozialmietwohnungen, die von der Firma Sahle Wohnen in einem ersten Bauabschnitt der „Helenenhöfe“ errichtet wurden, und weiteren 111 Sozialmietwohnungen im zweiten Bauabschnitt, werden auch 29 Wohnungen durch das städtische „Mittelstandsprogramm“ gefördert, dem „Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau“.

Bürgermeister Olaf Cunitz, © Stadt Frankfurt am Main
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„Unterm Strich werden im westlichen Europaviertel insgesamt 397 Mietwohnungen für Haushalte mit geringem Einkommen mit zusammengerechnet 26,5 Millionen Euro von der Stadt Frankfurt unterstützt“, sagt Cunitz. „Das zeigt, dass wir einen Schwerpunkt auf eine gute soziale Durchmischung und eine sozial ausgewogene Bewohnerstruktur setzen und uns intensiv um die Belange von Wohnungssuchenden mit kleinem Geldbeutel kümmern.“

Die mit dem „Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau“ unterstützten Wohnungen sind für Haushalte bestimmt, deren Einkommen nicht wesentlich über den Grenzen für Sozialwohnungen liegen und die es in Frankfurt schwer haben, angemessenen Wohnraum zu tragbaren Mieten zu finden. Zielgruppe dieses Mittelstandsprogramms sind Familien ab drei Personen, Paare mit mindestens einem Kind und Alleinerziehende mit einem und mehr Kindern sowie Rentner und Pensionäre. Mit der Vergabe von zinslosen Darlehen zum Bau von Mietwohnungen soll das Wohnraumangebot für diese Haushalte erweitert und attraktiver werden. Die Wohnungen werden zu einem Preis vermietet, der 15 beziehungsweise 35 Prozent unterhalb der örtlichen Marktmiete liegt. Barrierefreie und generationengerechte Gebäude- und Wohnungszugänge sowie hohe energetische Anforderungen sind Fördervoraussetzungen des Programms. Darüber hinaus wird ein Förderbonus gewährt, wenn die Wohngebäude im Passivhausstandard errichtet werden.

Weitere Informationen zu den städtischen Programmen der Wohnungsbauförderung finden sich unter http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de .