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05.01.2016

Weitere Sozialmietwohnungen im Europaviertel werden gefördert

Bürgermeister Cunitz gibt 3,6 Millionen für „Helenenhöfe“ frei

(pia) Die erste Rate für den zweiten Bauabschnitt des Wohnquartiers „Helenenhöfe“ im Europaviertel kann ausgezahlt werden: Bürgermeister Olaf Cunitz hat hierfür rund 3,6 Millionen Euro freigegeben. Bei dem Teilprojekt am Maastrichter Ring und an der Pariser Straße handelt es sich um den Neubau von 111 barrierefreien Wohnungen im ersten Förderweg, die die mit rund 7,5 Millionen Euro an städtischen Fördergeldern unterstützt werden. Hinzu kommen Landesmittel in Höhe von rund 5,9 Millionen Euro.

Bürgermeister Olaf Cunitz, © Stadt Frankfurt am Main
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„Durch den Einsatz kommunaler Fördermittel tragen wir ganz erheblich dazu bei, bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt zu ermöglichen – und das in diesem Fall in einer stark nachgefragten, hochattraktiven innenstadtnahen Lage“, sagt Bürgermeister Cunitz. „Dabei ist das Europaviertel mit dem Wohnquartier Helenenhöfe insgesamt gesehen ein hervorragendes Beispiel für eine Stadtplanung, die von Beginn an eine sozial ausgewogene Bewohnerstruktur im Blick hat und sich auch um die Belange von Wohnungssuchenden mit kleinem Geldbeutel kümmert.“

Auf der Basis von städtebaulichen Verträgen wurde festgeschrieben, dass im Europaviertel ein Anteil von 30 Prozent der entstehenden Wohnfläche als öffentlich geförderter Wohnraum realisiert werden muss. Nachdem die Firma Sahle Wohnen bereits in einem ersten Bauabschnitt der „Helenenhöfe“ 257 Sozialmietwohnungen und in einem weiteren Teilprojekt 29 durch das städtische „Mittelstandsprogramm“ geförderte Wohnungen errichtet hat, entstehen im zweiten Bauabschnitt weitere 111 Sozialmietwohnungen. Somit werden im westlichen Europaviertel 397 Mietwohnungen für Haushalte mit geringem Einkommen von der Stadt Frankfurt finanziell unterstützt.

Die Wohnungen sind bestimmt für Wohnungssuchende, die beim Amt für Wohnungswesen registriert und in Frankfurt mit Hauptwohnsitz gemeldet sind oder eine enge Bindung an Frankfurt haben. Das jährliche Haushaltseinkommen darf die Höchstgrenzen des Hessischen Wohnraumförderungsgesetzes nicht überschreiten. Die Belegung der Wohnungen erfolgt durch das Amt für Wohnungswesen.

Die mit dem „Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung“ unterstützten Wohnungen unterliegen grundsätzlich ab Bezugsfertigkeit für 20 Jahre einer Belegungs- und Mietpreisbindung. Der Förderempfänger verzichtet für diese Zeit auf das Recht der Direktvermietung und erhält vom Amt für Wohnungswesen Mietervorschläge zur Auswahl. Die Anfangsmiete ohne Betriebskosten liegt bei 5 Euro je Quadratmeter Wohnfläche monatlich, bei Erreichen des Passivhaus-Standards bei 5,50 Euro.

Weitere Informationen zu den städtischen Programmen der Wohnungsbauförderung finden sich unter http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de .