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14.07.2015

Eine Tür in die Römerzeit

Die römischen Töpferöfen und die aktuellen Ausgrabungen 'Feuerwache 21'

(pia) Öffnet man heute die Tür zum „Töpferhaus“ des Archäologischen Museums in Heddernheim, führt eine Treppe hinab in die Welt der Handwerker, die hier vor knapp 2000 Jahren ihrer Arbeit nachgingen.

Einblicke in die Handwerkskunst der antiken Töpfer und die Wirtschaft des Zentralorts im Hinterland des Limes bietet am Sonntag, 19. Juli, jeweils um 14 Uhr und 15.30 Uhr die eintrittsfreie Sonderführung zur Töpferwerkstatt und der aktuellen Ausgrabung „Feuerwache 21“ mit Carsten Wenzel vom Archäologischen Museum sowie Andrea Hampel und Hans-Jürgen Semmler vom Denkmalamt Frankfurt.

Ein Bagger während der Ausgrabungen für die Baumaßnahmen zur 'Feuerwache 21', welche zu neuen Erkenntnissen über das antike Handwerkerviertel führten, © Archäologisches Museum Frankfurt
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Aufgrund der Baumaßnahmen zur „Feuerwache 21“ führte das Frankfurter Denkmalamt 2014 eine großflächige Ausgrabung durch, die neue Erkenntnisse über das antike Handwerkerviertel erbrachte, zu dem einst auch die Töpferwerkstatt zählte. Jetzt ist der sanierte Bau der antiken Werkstatt für Besucher zur Besichtigung wieder freigegeben.

Treffpunkt ist das Ende der Fußgängerbrücke Ost, „Heddernheimer Steg“ des NordWestZentrums, über dem Erich-Ollenhauer-Ring, auf Höhe der Titusstraße.

Individuelle Gruppenführungen für maximal 20 Teilnehmer können nach telefonischer Anmeldung unter 069/212-39344, dienstags bis freitags von 10 Uhr bis 13 Uhr, gebucht werden.
Dieses Individualführungen kosten pro Person 3 Euro.

Das museumspädagogische Programm bietet sich für einen Ausflug zu den antiken Töpferöfen unter dem Motto „Leben in einer römischen Stadt“ für den Sachkunde- und Geschichtsunterricht an.