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22.05.2015

Park in Progress - Die Wallanlagen

Fahrrad, Teil der partizipativen Ausstellung 'Park in Progress' - Stadtlabor unterwegs in den Wallanlagen. 18. Mai - 21. September 2014, © Foto: Petra Welzel, historisches museum frankfurt (hmf)
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Spaziergang mit Stadtlabor-Kuratorin Franziska Mucha

(pia) Stadtlabor-Kuratorin Franziska Mucha lädt am Sonntag, 31. Mai, 12 Uhr stellvertretend für die Gruppe der Ausstellungsmacher des letztjährigen Stadtlabors unterwegs in den Wallanlagen zu einem Spaziergang durch die Wallanlagen ein. Auf der Flaniermeile vom Willy-Brandt-Platz bis zum Eschenheimer Turm erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über die ereignisreiche Geschichte des Frankfurter Grüngürtels und die Geschichte seiner Ausstellung.

Auf einer Strecke von rund 5,2 Kilometern bilden die Wallanlagen eine ringförmige Parkanlage um die Innenstadt. Sie verlaufen von der Obermainanlage in der östlichen Innenstadt bis zur Untermainanlage in der Nähe des Schauspiels und entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts auf dem Gelände der 1804 bis 1812 geschleiften Frankfurter Stadtbefestigung. 2.000 Bäume spenden mitten in der Innenstadt Schatten, manche davon sind sogar über 200 Jahre alt. Dazwischen befinden sich zahlreiche von Frankfurts bedeutenden Denkmälern. Die einzigen Gebäude auf der geschützten Fläche sind die Alte Oper und das Schauspiel. Das Gebiet der ehemaligen Stadtmauer nutzen die Frankfurter heute als Arbeitsweg, Protestplatz oder auch Refugium während der Mittagspause.

Im Frühjahr 2014 hat das Historische Museum die partizipative Ausstellung "Stadtlabor unterwegs" in den Wallanlagen eröffnet. Unter dem Titel „park in progress“ haben über 100 Stadtlaboranten die Geschichte und Geschichten der Wallanlagen zusammengetragen und ihre gegenwärtige Bedeutung für Frankfurt und seine Bewohner befragt.

Die Kosten für den Spaziergang betragen 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Treffpunkt ist der Willy-Brandt-Platz am EURO-Zeichen.