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27.11.2014

Stadt verkauft ABG drei Grundstücke für den Wohnungsbau

Logo ABG Frankfurt Holding, © ABG Frankfurt Holding Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mbH
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66 größtenteils öffentlich geförderte Wohnungen entstehen

(pia) Gleich drei städtische Grundstücke sollen an die Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding GmbH verkauft werden. Das Unternehmen möchte darauf insgesamt 66 Wohnungen errichten, 44 davon öffentlich gefördert. „Alle drei Grundstücke liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Liegenschaften der ABG, die eine verträgliche Nachverdichtung in Passivhausbauweise realisieren und zügig nach Beschlussfassung durch die städtischen Gremien einen Bauantrag einreichen will“, berichtet Bürgermeister Olaf Cunitz, der die entsprechende Verkaufsvorlage unterzeichnet hat. „Die ABG strebt einen Baubeginn bereits im kommenden Sommer an und plant, zusätzlich zu den Grundstückskosten rund 17 Millionen zu investieren.“ Der Kaufpreis für die drei Areale summiert sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Bei einer stärkeren Ausnutzung als bislang geplant wird ein höherer Kaufpreis fällig.

ABG-Geschäftsführer Frank Junker ergänzt: „Wir als ABG Frankfurt Holding kommen erneut unserem sozialen Auftrag nach, in dem wir auf städtischen Grundstücken überwiegend geförderten Wohnraum schaffen.“ Es handelt sich dabei um je ein Grundstück an der Höhenstraße/Ecke Berger Straße im Nordend mit 388 Quadratmetern, eines in Höchst an der Billtalstraße 34 mit 1.318 Quadratmetern und ein weiteres an der Berger Straße 424 in Bornheim mit 1.419 Quadratmetern.

An der Höhenstraße sollen auf dem bislang ungenutzten Grundstück im Zusammenhang mit einem der ABG Frankfurt Holding gehörenden Grundstück 19 durch das „Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau“ geförderte Wohnungen entstehen. Im Einzelnen werden dort 6 Zwei-Zimmer-Wohnungen, 12 Drei-Zimmer-Wohnungen und 1 Vier-Zimmer-Wohnung sowie 3 Läden im Erdgeschoss gebaut. „Durch Zusammenschluss der beiden Grundstücke kann in einer stark nachgefragten innerstädtischen Lage preisgünstiger geförderter Wohnraum errichtet werden“, freut sich Bürgermeister Cunitz.

In der Billtalstraße 34 entstehen 25 ebenfalls im städtischen Mittelstandsprogramm geförderte Wohnungen. Dort werden 4 Zwei-Zimmer-Wohnungen, 7 Drei-Zimmer-Wohnungen, 10 Vier-Zimmer-Wohnungen und 4 Fünf-Zimmer-Wohnungen im Rahmen des „Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau“ errichtet. Auch hier wird durch die Zusammenführung von sich im Eigentum des ABG-Konzerns befindlicher Grundstücke mit einem städtischen Grundstück neuer, zusätzlicher Wohnraum geschaffen. Eine isolierte Bebauung des städtischen Grundstückes wäre nicht möglich.

An der Berger Straße 424 entstehen auf einem bislang nicht genutzten Grundstück 22 Wohnungen. Diese frei finanzierten Mietwohnungen für Familien und Senioren teilen sich auf in 3 Zwei-Zimmer-Wohnungen, 10 Drei-Zimmer-Wohnungen und 8 Vier-Zimmer-Wohnungen sowie 1 Vier-Zimmer-Maisonette-Wohnung.

Da zwei der Verkaufsgrundstücke mit Eigentumsflächen der ABG vereinigt und gemeinsam bebaut werden sollen, ist keine Vergabe im Erbbaurecht möglich. Aufgrund der jeweiligen Lage und des Zuschnitts wäre eine eigenständige Vermarktung der einzelnen Grundstücke nur sehr schwierig machbar. Daher erfolgt der Verkauf im Paket an die ABG. „So können wir eine zeitnahe Umsetzung der innerstädtischen Nachverdichtung und der Schaffung bezahlbaren Wohnraums sicherstellen“, sagt Bürgermeister Olaf Cunitz. „Durch die mit der Bebauung einhergehende Schließung der Baulücken werden die Straßenabschnitte außerdem spürbar städtebaulich aufgewertet.“