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04.08.2014

Eckpunkte zu Wohnhochhaus in der Stiftstraße vereinbart

Bürgermeister Olaf Cunitz freut sich auf städtebauliche Neuordnung

(pia) Bürgermeister Olaf Cunitz hat die wesentlichen Eckpunkte zum Bau eines Wohnhochhauses an der Stiftstraße 23-27 mit der Projektentwicklung Corpus Sireo Asset Management GmbH vereinbart. „Ich freue mich sehr, dass wir an so zentraler Stelle in der Innenstadt, unmittelbar nördlich der Zeil rund 180 zusätzliche Wohnungen realisieren können. Damit kommen wir dem Ziel einer Stärkung des Wohnens in der City, das noch einmal im kürzlich vorgestellten Innenstadtkonzept bekräftigt wurde, wieder einen Schritt näher“, sagt Bürgermeister Cunitz. „Hier haben wir jetzt die Chance auf eine städtebaulich überzeugende Neuordnung des Areals, die auch den gesamten öffentlichen Straßenraum rund um die Stiftstraße aufwerten wird.“

Nach der jetzigen Übereinkunft sollen drei in der Höhe gestaffelte Hochpunkte von 40, 50 und 80 Metern mit fünfeckigem Grundriss errichtet werden. Insgesamt sollen 181 Wohnungen entstehen, davon 55 mietpreisgebunden. Außerdem soll es zehn Atelier-Wohnungen für Künstler geben. In der Sockelzone sind Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung vorgesehen, außerdem soll eine 4-zügige Kindertagesstätte entstehen.

Der Standort ist im Hochhausentwicklungsplan vorgesehen, vor einer Realisierung muss aber der bestehende Bebauungsplan B 845 „Ehemalige Hauptpost/Zeil“ geändert werden. Denn die geltende städtische Beschlusslage lässt derzeit ein Wohnhochhaus mit maximal 60 Metern Höhe zu. Das Areal ist eine Teilfläche der ehemaligen Hauptpost und befindet sich im Eigentum der Deutschen Telekom AG. Die Architektur stammt vom Büro Max Dudler aus Zürich, das sich in einem Ideenwettbewerb gegen die Mitbewerber durchgesetzt hat.