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02.06.2014

Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan 'Richard-Wagner-Straße'

Lageplan zum Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan Nr. 903 'Richard-Wagner-Straße', Ausschnitt, © Stadtplanungsamt Frankfurt am Main
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(pia) Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat am Montag, 2. Juni, dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 903 „Richard-Wagner-Straße“ zugestimmt. Damit sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für einen entwicklungsfähigen Gesundheitsstandort durch Sicherung der Krankenhausnutzung an der Richard-Wagner-Straße geschaffen werden.

„Uns ist wichtig, die medizinische Versorgung sicherzustellen. Außerdem wollen wir die weitere städtebauliche Entwicklung in geordnete Bahnen lenken und die angrenzende Nutzung mit stadtbildprägenden und denkmalgeschützten Wohngebäuden in ihrem Bestand sichern“, sagt Bürgermeister Olaf Cunitz. „Im Zuge des Bebauungsplanverfahrens soll auch geprüft werden, ob und in welchem Umfang weitere Wohnungen realisiert werden können.“

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes befindet sich im Nordend-West beidseits der Richard-Wagner-Straße. Er wird begrenzt durch die Nibelungenallee im Norden, die Brahmsstraße im Osten, durch Nordendplatz und Nordendstraße im Süden sowie durch die Eckenheimer Landstraße im Westen und die Händelstraße im Nordwesten. In dem etwa 6,5 Hektar großen Plangebiet befinden sich heute die beiden Krankenhäuser Bürgerhospital und St. Marien-Krankenhaus mit ihren medizinischen und anderen zugehörigen Einrichtungen. Die Krankenhausnutzung nimmt etwa die Hälfte der Fläche des Gesamtareals ein.

Auf dem Gelände des St. Marien-Krankenhauses sind mittlerweile Umstrukturierungen geplant. „Aufgrund der zentralen und gut erschlossenen Lage inmitten des Nordends und der Nachbarschaft zum verbleibenden Bürgerhospital ist das Areal nach Verlagerung der Nutzung als Infrastrukturfläche jedoch weiterhin hervorragend geeignet und sollte als Gesundheitsstandort erhalten werden“, führt Bürgermeister Cunitz aus.