Logo FRANKFURT.de

Paulsplatz

Unter Platanen oder von einem der vielen Straßencafés aus überblickt man den Frankfurter Paulsplatz. Gäste der Stadt aus aller Welt flanieren über den großen Platz mit der berühmten Paulskirche. Hier tagte 1848 die erste deutsche Nationalversammlung. Wie kein anderer Ort symbolisiert der ovale Sandsteinbau die deutsche Demokratie und Einheit. 1944 wurde er vollständig zerstört und 1947/49 wieder aufgebaut. In der Wandelhalle zeigt Johannes Grützkes kolossales Wandgemälde von 1991 den „Zug der Volksvertreter zur Paulskirche“. Der Versammlungssaal im Obergeschoss dient offiziellen Veranstaltungen und Festakten wie der Verleihung des Goethepreises der Stadt Frankfurt.

Die Paulskirche © Presse- und Imformationsamt Stadt Frankfurt am Main, Foto: Tanja Schäfer
Dieses Bild vergrößern.

Der deutschen Geschichte sind Gedenktafeln an der Fassade der Paulskirche gewidmet und das Einheitsdenkmal von 1903: Der weiße Obelisk aus Travertin mit Reliefs an der Basis stammt von Friedrich Hessemer, Hugo Kaufmanns Bronzeskulptur auf seiner Spitze stellt Clio, die Muse der Geschichte, dar. Den Platz begrenzt im Norden die Berliner Straße, dem Ausgangspunkt für Stadtrundfahrten, und im Osten die Neue Kräme. Nach Süden verbinden ihn Braubach- und Bethmannstraße mit dem Römerberg. Im Westen stehen die Nordbauten des Frankfurter Rathauses.

Neben verschiedenen Festen im Sommer lockt während der Adventszeit der Frankfurter Weihnachtsmarkt, der vom Römerberg über Paulsplatz und Neue Kräme bis zur Zeil reicht.

Adresse

Paulsplatz
Frankfurt am Main