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Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen

Stiftungszweck

Die Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen wurde 2006 von einem seit 1975 engagierten Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) (Arbeitskreis Religionsfreiheit, Arbeitsgruppe Karlsruhe), Dr. Wolfgang Link, gegründet. Der Zweck ist die Hilfe für verfolgte Christen, und für diejenigen, die diese unterstützen.

Erläuterung zum Stiftungszweck

Dies geschieht insbesondere dadurch, dass Christen und ihren Angehörigen, wenn sie aufgrund von Diskriminierung bedürftig geworden sind, Zuschüsse zum Lebensunterhalt oder zur Ausbildung gewährt wird. Auch werden Beiträge zu Ausreisekosten, die im Zusammenhang mit der Verfolgung anfallen, gezahlt. In diesem Sinne engagiert sich die Stiftung derzeit im Nahen Osten sowie in Südasien. Die Stiftung fördert zudem die Anschaffung von Bibeln und religiöser Literatur. Darüber hinaus wird durch Medienarbeit, Veranstaltungen und Aktionen national wie international auf die Situation verfolgter Christen aufmerksam gemacht. Regierungen, öffentliche Autoritäten, nichtstaatliche Organisationen und gesellschaftliche Institutionen werden aufgefordert, die Religionsfreiheit, wie sie in der UN-Menschenrechtserklärung vom 10. Dezember 1948 festgelegt ist, zu beachten und zu fördern.
Mindestens einmal im Jahr wird der „Stephanuspreis für verfolgte Christen“ vergeben. Mit dem Preis werden Personen sowie Institutionen ausgezeichnet und geehrt, die sich in Verfolgerstaaten oder in Verfolgungssituationen als Bekenner besondere Verdienste erworben und trotz Gefahr für Leib und Leben gewaltlos für ihren Glauben eingetreten sind. Weiter können Personen und Institutionen geehrt werden, die sich außerhalb von Verfolgerstaaten besondere Verdienste im Einsatz für verfolgte Christen, christliche Gemeinschaften und Gemeinden erworben haben.
Zu den Preisträgern zählen außer Kardinal Joseph Zen aus Hongkong, der chaldäisch-katholische Patriarch Kardinal Louis Raphael I. Sako, die Redaktion der Nachrichtenagentur Idea, der vietnamesische Menschenrechtler und christliche Anwalt Nguyen Van Dai, die pakistanische Menschenrechtsanwältin Aneeqa Anthony sowie der evangelisch-lutherische Pfarrer Gottfried Martens wegen seiner Arbeit für iranische und afghanische Flüchtlinge. Zwei Preisträger sind nach der Annahme der Auszeichnung den Märtyrertod gestorben: der erste Preisträger, Ranjha Masih, ein mit Asia Bibi vergleichbarer Fall, der infolge eines Racheaktes starb, sowie der am 7. April 2014 von einem Al-Nusra-Kämpfer ermordete Jesuitenpater Frans van der Lugt aus Homs in Syrien.

Gemeinnützigkeit

Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Dies ist vom Finanzamt Frankfurt anerkannt.

Errichtungsdatum

8.November 2007

Antragsmöglichkeit

ganzjährig

Stifter/in

Dr. Wolfgang Link

Spenden/Zustiftungen

Stiftungskonto IBAN DE61 7509 0300 0007 1161 10
LIGA Bank eG BIC GENODEF1M05

Stiftungsvermögen

550.000,- Euro

Sitz/Geschäftsstelle

Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen
c/o Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Borsigallee 9
60388 Frankfurt am Main

 
Telefon: +49 (0)69 17078137
Telefax: +49 (0)3222 9313922
E-Mail: Link-Iconinfo [At] stephanus-stiftung [Punkt] org
Internet: Link-Iconhttp://stephanus-stiftung.org
Ansprechpartner
Michaela Koller (Vorsitzende)
Dr. Emmanuel Ogbunwezeh (Stellv. Vorsitzender)
Walter Flick (Vorstandsmitglied)