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20.02.2018

Anteil erneuerbare Energien in Frankfurt am Main

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch in Frankfurt lag im Jahr 2013 bei drei Prozent Wärme und 7,1 Prozent Strom. (2,1 Prozent Strom kommt aus Anlagen, die Mainova außerhalb Frankfurts betreibt.)

Die erneuerbaren Energien, die auf dem Stadtgebiet von Frankfurt gewonnen werden sind überwiegend aus biogenen Brennstoffen erzeugter Strom und Wärme. An erster Stelle kann hier das Müllheizkraftwerk in der Nordweststadt genannt werden, das seit über 50 Jahren aus dem biogenen Anteil des Mülls (50 %) Strom und Wärme produziert. Dazu kommt/kommen:

• das Biomasse Heizkraftwerk in Fechenheim (BKF),
• diverse KWK-Anlagen, die Biomethan (aus Erdgas aufbereitetes Biogas, das in das Erdgasnetz eingespeist wird) nutzen,
• KWK-Anlagen, die Biogas aus Klärschlammvergärung (Infraserv) und biogenen Abfällen (Rhein-Main-Biokompost) verbrennen,
• Strom aus der Klärschlammverbrennung in Sindlingen (Stadtentwässerung Frankfurt).
• Wasserkraft (Staustufe Griesheim), Photovoltaik und Solarthermieanlagen, sowie Holzpellets-Kessel für die Wärmeversorgung von Häusern und Neubaugebieten.

Eine Auswertung der Förderstatistik des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA) ergab, dass Wärmepumpen in Frankfurt eine vergleichsweise untergeordnete Rolle für die Wärmeversorgung spielen. Das mag sich in Zukunft ändern. Externe Quellen sind die von Mainova betriebenen Wind und Photovoltaikanlagen außerhalb Frankfurts. Die Zahlenwerte basieren auf Messungen (Datengüte 1) und aus Primärdaten berechneten Werten (Datengüte 0,5). Insgesamt ergibt sich ein gewichteter Wert für die Datengüte von 0,9 oder 90 Prozent.

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