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10.12.2015

Ökoprofit 2015: 21 Frankfurter Unternehmen für den Klimaschutz ausgezeichnet

Die Teilnehmer der aktuellen Projektrunde 2015 können sehr gute Einsparungen vorlegen: Sie sparten 3.369 Tonnen CO2, was einer Fläche von zirka 561 Hektar Wald entspricht. Mit den eingesparten rund 3,5 Millionen kWh Strom könnten sich 877 Drei-Personenhaushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen. Die Betriebe können jedoch nicht nur Erfolge für den Klimaschutz vorweisen, sondern sparten gleichzeitig mehr als 1,4 Millionen Euro Kosten ein.

Ökoprofit ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der örtlichen Wirtschaft, das von der IHK Frankfurt am Main, der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und der Wirtschaftsförderung Frankfurt unterstützt wird. Ziel des Projektes ist es, Unternehmen, Betrieben und Institutionen den Einstieg in das Umweltmanagement zu erleichtern und sie dabei zu unterstützen, ihre Betriebskosten bei gleichzeitiger Schonung der natürlichen Ressourcen zu senken. Hierzu berät Ökoprofit die Teilnehmer vor allem in den Bereichen Energie- und Wassermanagement, Abfallwirtschaft und nachhaltige Beschaffung. Nach erfolgreicher Teilnahme an der so genannten Einsteigerrunde haben die Betriebe die Möglichkeit, sich dem Ökoprofit-Klub anzuschließen. Dieser bietet den Teilnehmern ein Forum für den konstanten Austausch.

Ökoprofit ist Teil des Frankfurter „Masterplan 100 % Klimaschutz“

„In diesen Tagen hoffen wir alle, dass der Klimagipfel in Paris zu einem Erfolg wird“, sagte Wiebke Fiebig, Leiterin des Frankfurter Energiereferats. „In Frankfurt am Main ist es uns durch Projekte wie Ökoprofit schon gelungen, den Ressourcenverbrauch vom Wachstum zu entkoppeln. Ich danke allen Unternehmen und Einrichtungen, die uns dabei helfen, die Ziele des Frankfurter Masterplan 100% Klimaschutz zu erreichen: eine Energieversorgung ohne CO2-Emissionen.“ Die Klimaschutzziele 2050 der Stadt Frankfurt am Main umfassen:

• eine Reduzierung des Energiebedarfs um 50 Prozent.
• eine Deckung des Restenergiebedarfs aus kommunalen und regionalen Erneuerbaren Energien.
• eine Verringerung der Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um mindestens 95 Prozent.

„Mit unserem Projekt Ökoprofit bieten wir Unternehmen aus Frankfurt und Umgebung im ersten Schritt ein Einsteigerprogramm mit Workshops zum praktischen Energiesparen. In einem zweiten Schritt können die Teilnehmer dann Mitglied im Ökoprofit-Klub werden, einem Forum zum regelmäßigen Austausch“, ergänzt Florian Unger, Leiter des Projekts Ökoprofit im Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main. So sparte beispielsweise die VR Leasing Gruppe aus Eschborn allein durch den Austausch von Multifunktionsgeräten 300.000,- Euro ein.

An der aktuellen Einsteigerrunde 2015 beteiligten sich insgesamt neun Unternehmen und Institutionen aus Frankfurt und der Region:

• Carl Friedrichs GmbH Karosseriebau
• Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
• DLG e.V.
• Haus der Volksarbeit
• IB Internationaler Bund Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V.
• Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main GmbH
• NORMA Germany GmbH
• Stadt Frankfurt am Main, Bürgeramt, Statistik und Wahlen
• VR Leasing Gruppe

Weitere Unternehmen des Ökoprofit-Klubs, die ebenfalls ausgezeichnet wurden, sind:

• AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft m.b.H
• Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH
• Compass Group Deutschland GmbH
• DB Regio AG, S-Bahn Rhein Main
• Deutsche Börse AG
• DZ Bank AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank
• FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH
• Goethe-Universität Frankfurt am Main
• HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH
• Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH
• Union Asset Management Holding AG
• Volkshochschule Frankfurt am Main

Anmeldefenster für „Ökoprofit-Runde 2016“ noch offen

Auch für 2016 ist wieder eine Ökoprofit-Runde geplant. Interessierte Unternehmen wenden sich bitte an Florian Unger vom Energiereferat unter florian.unger@stadt-frankfurt.de oder telefonisch unter: 069 212 39478.

Abschlussveranstaltung der Ökoprofitrunde 2015 im Mousonturm, © Foto: Salome Rössler, Energiereferat Frankfurt am Main
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