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Försterwiesenweiher

Lage

Im Stadtwald nördlich der BAB 3 zwischen Weilruh und Beckerweg

Charakter und Entwicklung

Der 6.300 m² große Försterwiesenweiher wurde auf einer ehemaligen Wiesenfläche im Jahr 1958 künstlich angelegt, um das anfallende Regenwasser der damals neuen Autobahntrasse aufnehmen zu können. Der Weiher ist nach der angrenzenden Försterwiese genannt, auf der 1795 der Förster zwei Kühe als "Nahrungsvieh" halten durfte. Seinen Zufluss hat der Försterwiesenweiher, der mit Flachwasserzonen einen besonders natürlichen Eindruck vermittelt, zusätzlich über zwei Gräben aus nordöstlicher Richtung.
Unweit des Försterwiesenweihers liegt der Mörderbrunnen, der bereits im Jahr 1742 urkundlich erwähnt wird. Einer Sage nach soll in dem Brunnen eine Wasserfee gelebt haben, in die sich ein Jägerbursche verliebte. Aus Eifersucht wurde dieser von einem anderen Jäger getötet, der dann wiederum von der Fee erwürgt wurde.

Erholung und Natur

Durch die direkt angrenzende alte Wiese ist der Weiher ein überaus romantischer Platz im Stadtwald. Die botanisch interessante Pflanzengesellschaft der Wiese zeugt noch vom vormaligen Charakter des feuchten Standortes (Erlensumpf).

Zugang

Für die Öffentlichkeit frei zugänglich.

Anfahrt

  • Straßenbahn 14, Haltestelle "Neu-Isenburg / Stadtgrenze"
  • Bus 963, Haltestelle "Neu-Isenburg / Straßenbahn"
  • Parkplatz an der Darmstädter Landstraße / Beckerweg"

Informationen zur örtlichen Zugänglichkeit

Behindertengeeigneter Parkplatz für Selbstfahrerinnen und Selbstfahrer.

Behindertengerechter Zugang (mehrere Stufen). Wege sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer mit Begleitung geeignet.