Logo FRANKFURT.de

Maunzenweiher

Lage

Im Stadtwald Nähe Babenhäuser Landstraße, zwischen Deisfeldschneise und Wolfsweg

Charakter und Entwicklung

Seinen Namen verdankt er möglicherweise den Naturlauten der Wildkatzen, die einst in dem Waldgebiet heimisch waren. Ursprünglich gab es einen Maunzensee, der jedoch im 19. Jahrhundert durch Gräben trockengelegt worden ist. In der Nähe wurden in früheren Zeiten zahlreiche Erdtrichter von den Oberräder Töpfern angelegt, die dort Lettenton abbauten. In den so entstandenen Trichtern sammelte sich das Wasser und im Jahr 1928 wurde dort von Oberforstmeister Dr. Jacobi ein Weiher angelegt. Bis zur Fertigstellung sollte es jedoch mit Unterbrechungen noch bis zum November 1931 dauern. Mit der Einweihung des Goetheturms wurde auch der Maunzenweiher der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Weiher hat eine Größe von ca. 2 ha und eine durchschnittliche Tiefe von ca. 1,50 m. In seiner Mitte befinden sich zwei Inseln, die den brütenden Wasservögeln als Kinderstube dienen. Der Maunzenweiher bot Anton Grün Anregungen für ein Gedicht, und in einem Märchen von Hildburg Schmidt werden die Inseln im Weiher als Tanzplatz der Elfen bezeichnet.

Erholung und Natur

Der Weiher lädt zur stillen Erholung und Naturbetrachtung ein. Ein Rundweg führt um den Weiher und Bänke laden zum Verweilen ein.

Zugang

Für die Öffentlichkeit frei zugänglich.

Anfahrt

  • Bus 954, 960, 961 und 962, Haltestelle "Hainer Weg" oder "OF Forsthaus Geißfeld"
  • Bus 30 und 36, Haltestelle "Hainer Weg"
  • Parkplatz "Scheerwald", Parkplatz Sportanlage "Beckerwiese" am Sachsenhäuser Landwehrweg

Informationen zur örtlichen Zugänglichkeit

Behindertengeeigneter Parkplatz für Selbstfahrerinnen und Selbstfahrer.

Behindertengerechter Zugang (mehrere Stufen). Wege sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer mit Begleitung geeignet.