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Besuchsprogramm der Stadt Frankfurt am Main

… für Kinder und Enkel von jüdischen sowie politisch oder religiös verfolgten ehemaligen Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern

Seit dem Jahr 1980 führt die Stadt Frankfurt am Main ein Besuchsprogramm für jüdische sowie politisch oder religiös verfolgte ehemalige Frankfurter Bürgerinnen und Bürger durch. In mehr als 30 Jahren kamen etwa 3.500 Personen aus allen Erdteilen in ihre ehemalige Heimatstadt Frankfurt am Main bzw. die Heimat ihrer Eltern und Großeltern.

Das Programm richtet sich an alle, die selbst bzw. deren Eltern oder Großeltern während des nationalsozialistischen Regimes Opfer von Verfolgung geworden sind und gezwungen waren, Frankfurt am Main zu verlassen. Falls Sie oder Ihre Eltern oder Großeltern ehemalige Frankfurter Mitbürgerinnen oder Mitbürger im oben genannten Sinne sind und die Heimatstadt Ihrer Eltern bzw. Großeltern besuchen möchten, um auf Spurensuche zu gehen und das zeitgenössische Frankfurt mit seiner demokratischen Gesellschaft und Kultur kennen zu lernen, finden Sie alle wichtigen Informationen zum Programm auf dieser Seite. Bitte beachten Sie die Anmeldevoraussetzungen unseres Besuchsprogramms. Bei Fragen zu dem Besuchsprogramm sprechen Sie uns gerne an.

Allgemeine Informationen zum Besuchsprogramm

Nach einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung ist vorgesehen, Kinder und Enkel der ehemaligen Frankfurter Bürgerinnen und Bürger zu einem Besuch der Heimatstadt ihrer Eltern einzuladen.

Dieses Besuchsprogramm wird in der Regel einmal jährlich veranstaltet. Das Stadtoberhaupt lädt im Namen des Magistrats (der Stadtregierung) und der Stadtverordnetenversammlung (des Parlaments) jeweils ca. 25 Gäste zu einem mehrtägigen Aufenthalt in die ehemalige Heimatstadt ihrer Eltern bzw. Großeltern nach Frankfurt am Main ein. Die Gäste und ihre Begleitung werden zu einer Reisegruppe zusammengefasst.

Die Stadt Frankfurt am Main trägt hierbei folgende Kosten:

  • Hin- und Rückflug für den Einladungsberechtigten
  • Übernachtung mit Frühstück
  • Rahmenprogramm mit Empfängen, Begegnungsmöglichkeiten sowie Kulturangeboten etc.
  • Netzkarten für die Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs im Stadtgebiet Frankfurt
  • Eintrittskarten für Palmengarten, Zoo und Senckenberg Museum sowie das MuseumsuferTicket zum individuellen Besuch

Anmeldung zum Besuchsprogramm

Voraussetzungen
Ihre Eltern bzw. Großeltern müssen in Frankfurt am Main geboren und während des national-sozialistischen Regimes aus Frankfurt am Main emigriert sein.

Anmeldung
Wer zu dem beschriebenen Personenkreis gehört und sich anmelden möchte, kann das entsprechende Anmeldeformular ausfüllen und unterzeichnet an die Stadt Frankfurt am Main senden. Bitte fügen Sie der Anmeldung einen geeigneten Nachweis (z. B.: Kopie des Ausweises mit Geburtsort oder Abstammungsurkunde) bei. Anhand der Angaben werden wir prüfen, ob eine Teilnahme am Besuchsprogramm möglich ist.

Für die Reihenfolge der Einladungen ist das Anmeldedatum sowie das Lebensalter - neben anderen Kriterien – von Bedeutung.

Datenschutzinformation
Anschrift und Personalien werden im Fall einer Anmeldung ausschließlich zum Zwecke der weiteren Betreuung in einer automatisierten Datei gespeichert. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht, es sei denn, es liegt eine ausdrückliche Zustimmung hierfür vor.

Kontakt

Jüdisches Besuchsprogramm
Hauptamt und Stadtmarketing
Römerberg 23
60311 Frankfurt am Main


Telefon: +49 (0)69 212 38702
Telefon: +49 (0)69 212 31888
Telefax: +49 (0)69 212 32968
E-Mail: visitprogramme@stadt-frankfurt.de