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Japanischer Staudenknöterich

Reynoutria japonica

Wie erkenne ich den Japanischen Staudenknöterich?
Die Staude wird 1 bis 4 Meter hoch. Sie erscheint in großer Zahl und lässt so meist keine andere Vegetation zu. Die kleinen Blüten sind weiß und hängen wie Fäden herunter. Die Blätter sind dreieckig bis eiförmig, 5 bis 20 cm lang und lederartig.

Woher stammt er?
Der Japanische Staudenknöterich stammt aus Ostasien und wurde zu uns als Zier- und Futterpflanze im 19. Jahrhundert eingeführt.

Wo ist er in Frankfurt zu finden?
Die Pflanze mag nasse Standorte und ist vorwiegend an Schuttplätzen und Brachen anzutreffen. In Frankfurt ist sie unter anderem am Eingang zu den Schwanheimer Dünen zu finden.

Was ist wissenswert über diesen Neubürger?
Konkurrenz zu heimischen Arten
Die Staude tritt in große Konkurrenzkraft zu anderen Stauden, da sie sehr hoch wächst und sich stark durch Wurzelausläufer vermehrt.

Dekontaminationsfähigkeit
Der Japanische Staudenknöterich besitzt die Eigenschaft, Schwermetalle aus dem Boden herauszufiltern und in sich anzureichern. Er ist daher hilfreich, um Böden zu dekontaminieren.