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Bäume als Naturdenkmale

Eine Eiche, die einen Schlossplatz ziert (Höchst), eine Kopfweide, die einst einen Korbflechter ernährte (Preungesheim) und eine stattliche Rosskastanie von schönem Wuchs, die allein auf weiter Flur wächst (Nieder-Erlenbach) - es gibt viele gute Gründe, einen Baum oder eine Baumgruppe zu einem Naturdenkmal zu erklären. Seltenheit, Eigenart und Schönheit gehören ebenso dazu wie wissenschaftliche, naturgeschichtliche oder landeskundliche Gründe - so wie es das Naturschutzgesetz definiert.

Die Untere Naturschutzbehörde stellte in Frankfurt bisher 27 Bäume unter diesen besonderen Schutz; weitere werden hinzukommen. Die meisten von ihnen haben inzwischen ein hohes Alter erreicht und brauchen intensive Pflege. Andererseits entwickeln die Naturdenkmale mit zunehmendem Alter individuelle und mitunter eigenwillige Wuchsformen - sie werden zu echten Charakterbäumen.