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Waldbäume

Die meisten Bäume wachsen ohne Zweifel im Stadtwald. Er umfasst eine Fläche von 6.000 Hektar, überwiegend im Süden der Stadt. Damit gehört Frankfurt zu den waldreichsten Großstädten Deutschlands.

Der Stadtwald, die ''grüne Lunge Frankfurts'', besteht im wesentlichen aus dem Unterwald und dem Schwanheimer Wald im Westen, dem Oberwald im Osten sowie den Waldstücken in den nördlichen Stadtteilen und im Taunus. Die höchsten Buchen der Stadt wachsen rund um den Jakobiweiher; knapp 50 Meter sind sie hoch.

Die natürliche Waldgesellschaft ist der Buchen-Eichen-Wald. Die trockenen Sandböden sind auch ein natürlicher Standort für Kiefern. Sie ist die häufigste Baumart (Kiefern: 29%), gefolgt von der Eiche (28%) und der Buche (22%). Außerdem wachsen Ahorn, Kirsche, Roteiche, Fichte und Douglasie im Stadtforst. Alle zusammen ergeben einen Holzvorrat von 280 Kubikmetern pro Hektar, fünf weitere wachsen jährlich nach. Der Wald wird nachhaltig bewirtschaftet, es wird also nie mehr Holz genutzt als nachwächst.

Einzelne Bäume sind im Wald grundsätzlich nicht geschützt. Besonders alte Bäume jedoch, die wertvolle Lebensräume für Tiere darstellen, kennzeichnen Förster mit einem Dreieck als ''Altholz'' - so bleiben sie vor der Säge verschont; etwa fünf stehen auf jedem Hektar.