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Knoblauchkröte

Pelobates fuscus

SCHUTZ UND GEFÄHRDUNG

  • Streng geschützt nach Bundesnaturschutzgesetz
  • Anhang IV der FFH-Richtlinie
  • Rote Liste Hessen "vom Aussterben bedroht"
  • Rote Liste Deutschland "stark gefährdet"


LEBENSRAUM
Zur Laichzeit besiedelt die Knoblauchkröte eine Vielzahl von Gewässertypen und ist hierbei wenig anspruchsvoll. Bevorzugt werden aber kleinere und mittlere Stillgewässer mit reichem Pflanzenbewuchs und einer Tiefe von über 0,5 Meter. Fließgewässer werden nicht oder nur ausnahmsweise in sehr langsam fließenden Bereichen besiedelt. Die Vorkommen sind auf die unteren Höhenlagen beschränkt. Entscheidend ist der Landlebensraum, der aus einem leicht grabbaren Substrat bestehen muss, im allgemeinen Sand oder sandiger Löß.

VORKOMMEN IN FRANKFURT AM MAIN
Die Knoblauchkröte war in Frankfurt ehemals weit verbreitet. Aktuelle Funde sind aus Bockenheim und Bergen-Enkheim bekannt. Möglicherweise existieren weitere Bestände in der Niddaaue und im Schwanheimer Unterfeld.

GEFÄHRDUNGSFAKTOREN
Gegenüber Veränderungen am Gewässer ist die Knoblauchkröte vergleichsweise tolerabel. Ihre starke Bestandsgefährdung ist vor allem eine Folge der intensiven Landwirtschaft und des Straßenverkehrs. Verschärft wird diese Gefährdung durch die Tatsache, dass viele Populationen bereits sehr klein und von einander isoliert sind.