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Kleiner Feuerfalter

Lycaena phlaeas

SCHUTZ UND GEFÄHRDUNG

  • Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung ("besonders geschützt")


LEBENSRAUM
Der Kleine Feuerfalter besiedelt eine Vielzahl von Grünlandlebensräumen und Kleinbiotopen mit niedriger, schütterer Vegetation und offenen, besonnten Bodenstellen. Er ist eine Charakterart lückiger Halbtrockenrasen, Sandmagerrasen und trockener Ruderalfluren, kommt aber auch in mageren Wiesen, auf sandigen Waldlichtungen, an Wegrändern und in Abbaugebieten vor. Seine Raupe lebt vor allem am Kleinen Sauerampfer (Rumex acetosella) und anderen Ampferarten, die Falter besuchen zur Nektarsuche eine Vielzahl von Blüten.

VORKOMMEN IN FRANKFURT AM MAIN
Neben dem Gemeinen Bläuling ist der Kleine Feuerfalter der häufigste und am weitesten verbreitete Falter aus der Familie der Bläulinge. Man findet ihn regelmäßig auf Ruderalfluren und Schotterflächen der Bahn- und Industriegelände, ebenso auf Binnendünen, an sandigen Wegrändern, auf trockenen Waldlichtungen und in mageren Grünlandbeständen.

GEFÄHRDUNGSFAKTOREN
Magere, trockene Kleinbiotope, die Lebensräume dieser Art, verschwinden häufig im Rahmen der Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft, der Bebauung, des Wegebaus und der Sukzession. Noch ist der Kleine Feuerfalter zwar nicht akut gefährdet; regional wird die Art in Deutschland aber aufgrund deutlicher Bestandseinbußen bereits auf Vorwarnlisten geführt.