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Habicht

Accipiter gentilis

SCHUTZ UND GEFÄHRDUNG

  • Streng geschützt nach Bundesnaturschutzgesetz


LEBENSRAUM
Die recht großen Brutreviere des Habichts liegen vor allem in reich gegliederten Landschaften mit ausreichendem Nahrungsangebot (hauptsächlich Vögel bis etwa Taubengröße). Schwerpunkte der Vorkommen liegen in ausgedehnten, reich strukturierten Waldgebieten von der Ebene bis in die Mittelgebirge. Zur Horstanlage bevorzugt der Habicht alte, deckungsreiche Laub-, Nadel- und Mischwaldbestände.

VORKOMMEN IN FRANKFURT AM MAIN
Im Stadtwald und in den Waldbereichen der Main- und Niddaaue ist der Habicht verbreitet, jedoch nicht häufig. Außerhalb der Brutzeit kann man ihn in fast allem Landschaftstypen gelegentlich antreffen, selbst in Parks und Gärten der Innenstadt.

GEFÄHRDUNGSFAKTOREN
Bis etwa Mitte der 1970er Jahre gab es drastische Bestandseinbußen durch direkte Verfolgung des Habichts und durch Pestizidbelastung der Nahrung. Nach Jagdverschonung und Verbot von DDT und anderen Umweltgiften erfolgte Anfang der 1980er Jahre eine allmähliche Bestandserholung. Derzeit ist die Art in Hessen nicht mehr akut gefährdet; in erster Linie stellen jetzt Störungen am Brutplatz durch Forstwirtschaft und Erholung sowie illegale Verfolgung die Gefährdungsfaktoren dar.