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Grünspecht

Picus viridis

SCHUTZ UND GEFÄHRDUNG

  • Streng geschützt nach Bundesnaturschutzgesetz
  • Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung ("streng geschützt")
  • Rote Listen Hessen und Deutschland "Vorwarnliste"


LEBENSRAUM
Der Grünspecht bewohnt halboffene Mosaiklandschaften wie Parkanlagen, Villenviertel, Streuobstanlagen, Feldgehölze sowie lichte oder an das Offenland grenzende Waldbereiche mit älterem Baumbestand. Die Art ernährt sich vorwiegend von Ameisen und benötigt deshalb nicht zu intensiv genutzte Grünlandbereiche oder andere Offenstellen zur Nahrungssuche.

VORKOMMEN IN FRANKFURT AM MAIN
In Frankfurt ist die Art weit verbreitet. In der reicher strukturierten Offenlandschaft wie in der Niddaaue, in Streuobstgebieten, in Gartengebieten mit Altbaumbestand und in den großen Parkanlagen sowie in den Waldbereichen mit höherem Laubholzanteil ist der Grünspecht regelmäßig anzutreffen.

GEFÄHRDUNGSFAKTOREN
Als Nahrungsspezialist, der sich hauptsächlich von Ameisen ernährt, ist der Grünspecht im wesentlichen durch die intensive Bewirtschaftung des Grünlandes gefährdet. Dabei spielt vor allem die Ausräumung der Landschaft sowie der Einsatz von Bioziden eine große Rolle.