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Ringelnatter

Natrix natrix

SCHUTZ UND GEFÄHRDUNG

  • Besonders geschützt nach Bundesnaturschutzgesetz
  • Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung ("besonders geschützt")
  • Rote Liste Hessen "Vorwarnliste"
  • Rote Liste Deutschland "gefährdet"


LEBENSRAUM
Unter allen heimischen Reptilien - mit Ausnahme der Europäischen Sumpfschildkröte - ist die Ringelnatter am stärksten an die Nähe von Gewässer gebunden. Sie besiedelt ein breites Spektrum verschiedener, vorwiegend feuchter Lebensräume, vor allem Fließ- oder Stillgewässer aller Art, feuchte Wiesen, Ufergehölze, kommt aber gelegentlich auch weitab von Feuchtgebieten in trockenen Wäldern, an Bahndämmer oder dergleichen vor. Entscheidende Lebensraumqualitäten sind ein reiches Angebot an Amphibien (vor allem Braun- und Grünfrösche), welche die Hauptbeute der Ringelnatter bilden, und das Vorhandensein geeigneter Eiablageplätze mit warmem Mikroklima, wie Kompost-, Stroh- oder Mulchhaufen.

VORKOMMEN IN FRANKFURT AM MAIN
In Frankfurt ist die Ringelnatter selten. Sie kommt vereinzelt im Raum Enkheimer Ried/Berger Hang und Enkheimer Wald, im Niddatal sowie im Stadtwald vor.

GEFÄHRDUNGSFAKTOREN
Die Art ist vor allem durch die Zerstörung ihrer Lebensräume aufgrund der Entwässerung von Feuchtgebieten, Gewässerregulierungen, Grünlandumwandlung in Ackerland im Auenbereich der Gewässer und Intensivierung der Teichwirtschaft, aber auch durch Verluste im Straßenverkehr gefährdet.