Logo FRANKFURT.de

Heidelerche

Lullula arborea

SCHUTZ UND GEFÄHRDUNG

  • Anhang I der EU-Vogelschutzrichtlinie
  • Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung ("streng geschützt")
  • Rote Liste Hessen "vom Aussterben bedroht",
  • Rote Liste Deutschland "Vorwarnliste"


LEBENSRAUM
Die Brutbiotope der Heidelerche liegen bevorzugt auf sandigen Böden. Besiedelt werden weitgehend offene oder mit lichtem Baum- oder Gebüschbestand bewachsene Flächen in sehr extensiver Nutzung, zum Beispiel Heideflächen, Sandmagerrasen, sehr lichte Kiefernwälder, trockene Ruderalfluren oder ähnlich strukturierte Flächen in Abbaugebieten. Zur Zugzeit tritt die Art vor allem in offenen Landschaftsbereichen als Gast auf.

VORKOMMEN IN FRANKFURT AM MAIN
Südlich und westlich des Frankfurter Flughafens liegt das größte zusammenhängende Heidelerchenvorkommen in Hessen mit mehr als 30 Brutpaaren. Auf den Frankfurter Teil im Bereich der Cargo-City-Süd und der Air-Base entfallen dabei neun Brutpaare.

GEFÄHRDUNGSFAKTOREN
Die Aufforstung von Binnendünen und Heiden, die Überdüngung magerer Brachflächen durch Stickstoffeintrag aus der Luft und die dadurch bedingte schnellere Sukzession, das Brachfallen von Heiden und mageren Sandstandorten und insgesamt der Rückgang solcher Grenzertrags- und Sonderstandorte haben bundesweit zu einer starken Abnahme der Bestände geführt.