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Gemeiner Bläuling

Polyommatus icarus

SCHUTZ UND GEFÄHRDUNG

  • Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung ("besonders geschützt")


LEBENSRAUM
Der Gemeine Bläuling ist der im Allgemeinen der häufigste und am weitesten verbreitete Vertreter dieser Schmetterlingsfamilie. Er besiedelt viele Arten von Grünland sowie Brachen, Ruderalfluren und vegetationsarme Abbaustellen. Die Raupen leben an verschiedenen Schmetterlingsblütlern, häufig zum Beispiel am Gemeinen Hornklee (Lotus corniculatus). Die Falter suchen zur Nektarsuche ebenfalls gern Schmetterlingsblütler, oft gelb blühende, aber auch andere typische Wiesenblumen auf.

VORKOMMEN IN FRANKFURT AM MAIN
Der Gemeine Bläuling ist eine noch verbreitet, stellenweise sogar häufig vorkommende Schmetterlingsart, die vor allem auf wenig genutzten Wiesen, zum Beispiel in den Naturschutzgebieten oder unter Streuobstbeständen, sowie auf Bahn- und Industriebrachen oft in großer Zahl fliegt.

GEFÄHRDUNGSFAKTOREN
Wie bei nahezu allen Tagfaltern hat auch bei dieser Art die Intensivierung der Grünlandnutzung und der Verlust an Grünland überhaupt zu starken Bestandseinbußen geführt. Eine akute Gefährdung der Bestände ist aber derzeit nicht erkennbar.