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Sanierung Industriegebäude Gaswerk Ost

Ansicht des ehemaligen Gaswerks Ost © Thomas Koculak
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Die Gebäude Nr. 22, 24-26 in der Schielestrasse sind Teil einer Gesamtplanung des Gaswerkes Ost, die 1910 durch Peter Behrens geplant und von den Frankfurter Architekten Damm und Frick umgesetzt wurden. Die denkmalgeschützten Gebäude, die sich an den Formen des Klassizismus orientierten, stellen eines der bedeutendsten Industriedenkmäler Frankfurts dar. Beide Gebäude wurden in massiver Mauerwerksbauweise errichtet und zweifarbig mit dunkelviolettem Eisenklinker und hellem, ledergelben, glänzenden Verblendklinker bekleidet. Genutzt werden die Gebäude durch einen gemeinnützigen Verein, der Drogenabhängigen einen niedrigschwelligen Zugang zu Hilfsangeboten bietet.

Die Bauzustandsbesichtigung der Gebäude hatte erhebliche bauliche und brandschutztechnische Mängel festgestellt. Im Bereich der Fassade mussten einige Bauteile als akut einsturzgefährdet eingestuft werden. Mindeststandards an Hygiene konnten aufgrund des baulichen Zustands nicht erfüllt werden. Die komplette Kernsanierung beinhaltete die Beseitigung von Sicherheitsmängeln, die Ausführung einer Brandmeldeanlage, die Erneuerung sämtlicher Boden-, Wand und Deckenbekleidungen, die Schaffung eines Notschlafbereichs, den Ausbau und Erneuerung der kompletten Heizungs-, Elektro-, und Sanitäranlagen, die Sanierung der denkmalgeschützten Mauerwerksfassade, den Austausch der Dachkonstruktion sowie eine Neueindeckung der Steil- und Flachdächer.

Bauherr

Liegenschaftsamt

Projektleitung

Hochbauamt

Planung und Bauleitung

hgp Architekten, Frankfurt

Bauzeit

06/2004 – 12/2006

Adresse

Integrative Drogenhilfe e.V.
Schielestraße 22-26
60314 Frankfurt am Main

 
Telefon: +49 (0)69 9419700
Telefax: +49 (0)69 94197020
E-Mail: Link-Iconinfo [At] idh-frankfurt [Punkt] de
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