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Integrationspreisträger/innen 2006

Die Stadt Frankfurt am Main hat am
20. November 2006 zum fünften Mal den Integrationspreis verliehen.


Die Jury einigte sich auf drei Preisträger, die sich den mit 15.000,- € dotierten Preis teilen:

  • Kids-WM der 32 Gallus-Phantasieländer
  • Runder Tisch Fechenheim
  • Verein für Kultur und Bildung – KUBI e.V.



Die Auszeichnung wurde von Stadtrat Dr. Albrecht Magen, Integrationsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, überreicht. Er hielt auch die Laudatio.

Informationen zu den Preisträgern:

Kids-WM der 32 Gallus-Phantasieländer
Unter der Trägerschaft des Sportkreises Frankfurt e.V. haben ein Projektteam, rund 500 Kinder und über 30 Organisationen aus dem Stadtteil Gallus ein Konzept zur Fußballweltmeisterschaft 2006 gegen selbst erlebte Ausgrenzungen und rassistische Anfeindungen im Fußball und im Alltag entwickelt und umgesetzt. Eigens gebildete Phantasieländer zeigten dabei in beeindruckender Weise die Interkulturalität aus der heraus das Projekt entwickelt wurde und in der die Kinder im Gallus leben. Die bis heute nachwirkenden Impulse haben Grundlagen für ein friedliches Miteinander der Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Herkunft im Gallus geschaffen.

Runder Tisch Fechenheim
Der Runde Tisch wurde 1999 als Arbeitskreis des Regionalrates Fechenheim gegründet, um Probleme mit auffälligen Jugendlichen im Stadtteil zu vermindern. Seitdem arbeitet der Runde Tisch projektbezogen und generationsübergreifend mit dem Ziel des gegenseitigen Kennenlernens der Menschen im Stadtteil. Eine beispielhafte Kooperation von Einrichtungen und Institutionen mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern wurde geschaffen. Mit seinen einfallsreichen vielfältigen Aktionen ist der Runde Tisch ein hervorragendes Beispiel für ein konkretes Bürgerengagement, das zeigt, was in einem Stadtteil alles erreicht werden kann.

Verein für Kultur und Bildung – KUBI e.V.
Der Verein wurde 1993 von jungen türkischen Einwanderern und Deutschen in Frankfurt am Main gegründet. Ziel war es, einen konkreten Beitrag zur Integration der hier lebenden Migrantinnen und Migranten zu leisten. Der Verein konzipierte von Beginn an ein engmaschiges stadtteilbezogenes Netz sozialer Hilfeleistungen, um vor allem Jugendarbeitslosigkeit entgegen zu wirken. Bis heute sind mehrere Einrichtungen entstanden und zahlreiche integrative Projekte entwickelt worden, wie z.B. Ausbildungsorientierte Elternarbeit, pädagogische Lernhilfen, Hilfe zur Erziehung etc. Sie sollen gegenseitige Akzeptanz und Toleranz fördern.