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39. Mainova Frankfurt Marathon

Mainova Frankfurt Marathon: Tradition, Trendsport und Straßenfest - das nächste Mal am 25.10.2020

Zigtausende auf den Beinen in Frankfurt am Main am Marathonwochenende: Über 20.000 Läuferinnen und Läufer auf und hunderttausende von Marathon-Fans an der Strecke, die für Stimmung sorgen, "ihre Stars" anfeuern und spitzensportliche wie auch persönliche Bestleistungen - z.B. das Durchhalten dieser langen Strecke - gebührend feiern.

Marathon 2019 runtheskyline © Mainova Frankfurt Marathon
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Am 25. Oktober 2020 geht der Frankfurter Stadt-Marathon in seine 39. Auflage. Gestartet wird um 10 Uhr an der Messe. Zieleinlauf traditionell auf dem roten Teppich in der Festhalle. Dazwischen: 42, 195 km ... Flache, schnelle Strecke, die Spitzen- wie ambitionierten Breitensportlerinnen und -sportlern gute Zeiten ermöglicht.

Namenssponsor ist seit 2016 die Mainova AG. Präsentierte Hessens größter Energieversorger vorher als Hauptförderer die Kinder- und Jugendwettbewerbe, so konzentriert sich der regionale Energiedienstleister seit 2016 auf das Hauptrennen über 42,195 Kilometer. Den Nachwuchsläufen bleibt Mainova aber partnerschaftlich verbunden.

Rückblick auf den Marathon 2019

14.196 Läuferinnen und Läufer aus 110 Nationen sind über die klassische 42,195-Kilometer-Distanz an den Start gegangen. Insgesamt brachte der Mainova Frankfurt Marathon 2019 in allen Wettbewerben 27.047 Laufbegeisterte auf die Strecke.

Bei den Frauen gab es 2019 erstmals beim Frankfurt Marathon eine Zeit unter 2:20 Stunden: Die Siegerin Valary Jemeli Aiyabei (Kenia) erreichte nach 2:19:10 Stunden das Ziel. Sie wurde damit zur zwölftschnellsten Läuferin aller Zeiten, zudem mit der weltweit fünftschnellsten Zeit in diesem Jahr.
Megertu Alemu Kebede (Äthiopien) wurde Zweite in 2:21:10 Stunden. Die Titelverteidigerin Meskerem Assefa (Äthiopien) belegte Rang drei mit 2:22:11 Stunden.

Lokalmatadorin Katharina Steinruck (geb. Heinig) und Sportdezernent Markus Frank © Mainova Frankfurt Marathon
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Lokalmatadorin Katharina Steinruck (geb. Heinig) ist in ihrem "Heimrennen" eine persönliche Bestzeit von 2:27:26 Stunden gelaufen. Damit erreichte Steinruck (Eintracht Frankfurt) Rang zehn, blieb deutlich unter der internationalen Olympia-Norm von 2:29:30 Stunden - und wurde mit dieser Leistung die zehntschnellste deutsche Marathonläuferin aller Zeiten.

Bei den Männern siegte Fikre Bekele Tefera aus Äthiopien in 2:07:08 Stunden, dicht gefolgt von seinem Landsmann Dawit Arega Wolde, der nach 2:07:10 Stunden als Zweiter ins Ziel kam. Dritter wurde Aweke Yimer (Bahrain) in 2:07:12 Stunden. Als bester deutscher Läufer kam der Debütant Karl Junghannß (LAC Erfurt) auf Rang 27 nach 2:17:54 Stunden ins Ziel. Homiyu Tesfaye (Eintracht Frankfurt) belegte Platz 29 (2:18:30 Stunden).

Kinder und Jugendliche erhalten am Marathon-Wochenende traditionell ihre ganz eigene Bühne:

Schon am Tag vor dem großen Lauf können Kinder beim Struwwelpeter-Lauf powered by Schneider Electric (420 m) ihre Laufbegeisterung ausleben.

Und am Marathon-Tag selbst geben Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren beim Schneider Electric Mini-Marathon (4,2 km) alles, um wie die Großen die einmalige Gänsehautatmosphäre des Zieleinlaufs in die Frankfurter Festhalle zu erleben.

Laufspaß für alle:
Der Brezellauf powered by interAir ist der beliebte "Frühstückslauf" am Tag vor dem großen Rennen. Dann sind alle Lauffans zum Brezellauf powered by interAir eingeladen!
Zusammen mit den mithelfenden Vereinen und vielen laufbegeisterten Frankfurterinnen und Frankfurtern geht es von der Messe, Eingang City, rund fünf Kilometer durch Frankfurt und am Mainufer entlang und wieder zurück zum Messegelände. Im Ziel warten Getränke und original Frankfurter Brezeln auf alle Teilnehmenden, solange der Vorrat reicht.

Renndirektor Jo Schindler: „Der Mainova Frankfurt Marathon ist viel mehr als ein Rennen über 42,195 Kilometer. Uns ist es wichtig, dass wir Laufsport von Klein bis Groß, von ambitioniert bis gelassen und für die ganze Familie bieten. Bei den Kinderläufen ist bei Kindern und Eltern beim Einlauf in unsere Festhalle Gänsehaut garantiert.“

Vorrang auf der Straße für die Läuferinnen und Läufer des Frankfurt Marathons

Die Marathon-Strecke, die beidseits des Mains zwischen der Frankfurter Innenstadt und Höchst verläuft, berührt an vielen Stellen das städtische Bus- und Straßenbahnnetz. Daher ist nicht nur der Autoverkehr beeinträchtigt, von etwa 6.30 bis 18.30 Uhr sind auch zahlreiche Straßenbahn- und Buslinien unterbrochen oder umgeleitet.

Aktuelle Informationen bietet die Fahrplanauskunft des RMV, siehe Link in der rechten Spalte.

Siegerin 2018 Meskerem Assefa © Mainova Frankfurt Marathon
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Rückblick auf den Marathon 2018

Für den Mainova Frankfurt Marathon 2018 hatten 13.934 Läufer aus 103 Nationen gemeldet. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, waren es insgesamt 26.826 Athleten: Teilnehmerrekord!

Die 33-jährige Äthiopierin Meskerem Assefa gewann den Mainova Frankfurt Marathon 2018 in neuer Streckenrekord-Zeit von 2:20:36 Stunden. In dem hochklassigen Frauen-Rennen blieb auch die zweitplatzierte Haftamnesh Tesfay (Äthiopien) mit 2:20:47 unter dem alten Streckenrekord. Auf dem dritten Platz: Bedatu Hirpa (Äthiopien), 2:21:32.
Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt) erreichte Platz 14 mit einer Zeit von 2:29:55 Stunden - die zweitschnellste Zeit einer deutschen Läuferin in diesem Jahr.

Im Männer-Rennen 2017 Zweiter, 2018 ganz vorn: Der Äthiopier Kelkile Gezahegn siegte beim 37. Mainova Frankfurt Marathon in der Weltklasse-Zeit von 2:06:37 Stunden. Zweiter wurde der Kenianer Martin Kosgey in 2:06:41 Stunden, Rang drei belegte der Debütant Alex Kibet (Kenia) mit 2:07:09.

Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal) belegte den neunten Platz in dem hochklassig besetzten Rennen mit der deutschen Jahresbestzeit 2018 von 2:11:45 und erlebte einmal mehr einen begeisterten Empfang in der Festhalle.

Einen Master-Weltrekord lief der sechstplatzierte Mark Kiptoo (Kenia): Er verbesserte mit seiner Zeit von 2:07:50 Stunden den Weltrekord der über 40-Jährigen um 48 Sekunden.

Der älteste deutsche Stadtmarathon ist ein IAAF Gold Label-Rennen - das ist die höchste Kategorie im internationalen Straßenlauf. Der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) hat den Laufklassiker am Main auch für 2019 wieder aufgenommen in die Liste der Premium-Laufveranstaltungen, die das „Gold Road Race Label“ tragen dürfen.
Schon seit 10 Jahren erfüllt der Mainova Frankfurt Marathon die strengen Kriterien in Bezug auf Elitefeld, Organisationsqualität und Medienpräsenz. Als „Gold Label“-Straßenrennen der IAAF findet sich die Veranstaltung in bester Gesellschaft der bedeutendsten Marathons der Welt. In Deutschland gehört nur noch das Rennen in Berlin dazu.

Von einem Teil der Marathon-Einnahmen werden Olivenbäume gepflanzt © Mainova Frankfurt Marathon
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Grüner Mainova Frankfurt Marathon 2019

Die Aktivitäten des Mainova Frankfurt Marathon zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind jedes Jahr wieder intensiv. Der Laufklassiker am Main ist in dieser Hinsicht führend im Vergleich mit anderen internationalen Sportevents.

Mit Investitionen von bisher ca. 250.000 Euro und jährlich neuen Initiativen mit Sponsoren oder eigenen Ideen sollen vor allem die Bereiche Catering, Verkehr, Abfall, Merchandising, Energie, Wasser und Mobilität nachhaltig und umweltbewusst gestaltet werden.

So werden zum Beispiel etwa zwei Drittel des Marathon-Energieverbrauchs durch Sonnenenergie produziert - mit einem Sonnenkraftwerk auf einem Schuldach im Stadtteil Seckbach, mit zehn Photovoltaik-Modulen auf dem Rebstock-Parkhaus und mit einer weiteren rund 150 Quadratmeter großen Photovoltaik-Anlage auf einem Gebäude der Mainova-Konzernzentrale.

Zur Versorgung der Teilnehmer auf der Strecke und im Ziel gibt es nur Pappbecher.

1 Euro je Marathonfinisher ( rund 12.000 Euro) wurde 2019 gespendet zur Pflanzung von 4.500 Olivenbäumen beim langjährigen Marathon-Partner Fattoria La Vialla. Bereits nach dem Marathon 2017 sind auf dem Gelände derFattoria La Vialla in der Toskana über 4.500 Olivenbäume angepflanzt worden. Die 9.000 angepflanzten Olivenbäume binden jährlich 500 Tonnen CO2.

Auf der Strecke und im Zielbereich verpflegt traditionell der Sponsorpartner „Querbeet Bio Frischvermarktungs GmbH“ alle Teilnehmer mit über 5,5 Tonnen Bio-Bananen und 1,2 Tonnen Bio-Äpfeln. Mit Bio-Obst konnte der CO2-Fußabdruck im Vergleich zu konventioneller Ware um das Fünffache gesenkt werden. Die Bio-Verpflegung wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als „Best Practice“ gelobt.

Im Jahr 2014 wurde der Mainova Frankfurt Marathon mit dem „Green Award“ für den weltweit umweltfreundlichsten Marathon durch AIMS, den Verband der internationalen Straßenlaufveranstalter, ausgezeichnet.

Rückblick auf 2017

Der Mainova Frankfurt Marathon 2017 hat 14.513 Läuferinnen und Läufer auf die Langstrecke gelockt; 7.484 Laufbegeisterte waren außerdem in den Staffeln unterwegs.

Gesamtsieger 2017 wurde der erst 21 Jahre alte Shure Kitata Tola aus Athiopien mit einer Zeit von 2:05:50 Stunden.
Als Zweit- und Drittplatzierte standen seine Landsleute Kelkile Woldaregay und Getu Feleke auf dem Podest.

Bei den Frauen siegte Vivian Cheruiyot, 5.000-Meter-Olympiasiegerin aus Kenia, in 2:23:35. Als Zweite lief die Äthiopierin Yebrgual Arage ins Ziel, dahinter belegte Meskerem Wondimagegn aus Kenia Platz drei.

Deutsche Marathon-Meisterin 2017: Katharina Heinig  © Mainova Frankfurt Marathon
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Die Deutsche Meisterschaft 2017 holte sich wie schon 2015 Arne Gabius, in einer Zeit von 2:09:59 Stunden.

Bei den Frauen errang die Frankfurterin Katharina Heinig in 2:29:29 Stunden die Deutsche Meisterschaft 2017. Die deutsche Meisterin von 2016, Fate Tola, lief unmittelbar nach Heinig mit einer Zeit von 2:30:12 ins Ziel.

Größtes "Straßenfest" des Jahres

Nach dem Startschuss vor dem Messeturm sind traditionell nicht nur die Läuferinnen und Läufer in Bewegung: Rund 2.000 Helferinnen und Helfer und viele Frankfurter Vereine wirken mit bei den vielen Streckenfesten und Versorgungsposten!

DJ Hot Spots, Rahmenprogramm mit Moderatoren und Videowände mit Live-Übertragung, dazu vielfältige Bewirtung, sorgen für Kurzweil und Stimmung an der Strecke.

Mainova Frankfurt Marathon, Zieleinlauf in der Festhalle © Mainova Frankfurt Marathon
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Einmaliges Kennzeichen des Frankfurter Marathons ist der Zieleinlauf auf rotem Teppich in die Festhalle hinein, wo den Finishern von tausenden Fans bei Discoatmosphäre ein rauschender Empfang bereitet wird.

Ein kurzer Blick in die Geschichte des Frankfurter Stadtmarathons:

16 Unentwegte waren am Start in Frankfurt am Main am 17. Oktober 1948 beim ersten deutschen Nachkriegsmarathon. Not bestimmte damals den Alltag. Der Frankfurter Journalist Richard Kirn antwortete im März 1947 auf die Frage, warum der Sport ausgerechnet in den Hungerjahren von 1945 bis 1948 eine Blütezeit erlebte: „Noch leben wir in Wüsten. Zu den Oasen gehört der Sport.“

Start und Ziel des ersten Nachkriegsmarathons lagen am Bornheimer Hang. Der Gewinner Wilhelm Borns vom Frankfurter Fußballsportverein (FSV), 1946 Deutscher Meister über zwanzig Kilometer, brauchte 2:49:40 Stunden (handgestoppt!).

Am 17. Mai 1981 war die "zweite Frankfurter Marathon-Premiere": Der „1. Internationale Stadt-Marathon Hoechst-Frankfurt“. Mitglieder des Olympischen Sportclubs (OSC) Hoechst hatten die Idee für einen Marathon mitten in der Großstadt von Stockholm übernommen.

Nach einem Organisationsmarathon sondergleichen schickte der legendäre Langstreckenläufer und Olympiasieger, Emil Zatopek, über 3.000 Läufer aus dreißig Ländern auf die gut 42 Kilometer von Höchst in Richtung Innenstadt und retour. Es gewann der Schwede Kjell-Erik Stahl in 2:13:30 Stunden.

Der Hoechst-Marathon wurde in den folgenden Jahren zu einem Highlight im Frankfurter Sportkalender. 1985 integrierte der Deutsche Leichtathletik-Verband die nationalen Titelkämpfe in den Marathon am Main. Herbert Steffny gewann das Rennen 1985 und wurde auch 1989 und 1991 Sieger des Frankfurter Stadtmarathons.

Nur einmal seit 1981, im Jahr 1986, musste der Frankfurt Marathon ausfallen. Seit 1987 veranstaltete die Stadt Frankfurt das Großereignis, seit 2009 ist die Frankfurter Sportagentur motion events in die Veranstalterrolle getreten. Start und Ziel des Frankfurter Stadtmarathons wurden von Höchst an den Messeturm, der Termin vom Mai in den Oktober verlegt.

Marathon-Eliteläufer vor der Skyline © Mainova Frankfurt Marathon
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Mehr als zwanzigtausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen Jahr für Jahr auf die Strecke, angeführt von Weltklasseläufern, die den Streckenrekord 2009 auf 2:06:14 Stunden gebracht und 2010 und 2011 weiter verbessert haben. Der nur um 4 Sekunden verfehlte Weltrekord des Siegers 2011, Wilson Kipsang aus Kenia (2:03:42), hat die Qualität der Strecke erneut eindrucksvoll bestätigt.
2015 hat Arne Gabius auf eben dieser Strecke den deutschen Rekord, im Jahr 1988 aufgestellt von Jörg Peter (2:08:47), endlich geknackt und den Marathon in 2:08:33 Stunden gelaufen.

Besonderen Zuspruch findet jedes Jahr der Staffel-Marathon, der es Hobbyläufern ermöglicht, echte Marathon-Atmosphäre zu schnuppern, ohne die volle Distanz bewältigen zu müssen. Jeder der vier Staffel-Marathonis läuft dabei jeweils einen fünf bis fünfzehn Kilometer langen Teil der Gesamtstrecke.