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38. Mainova Frankfurt Marathon

Frankfurter Stadt-Marathon: Tradition, Trendsport und Straßenfest - wieder am 27.10.2019

Zigtausende auf den Beinen in Frankfurt am Main am Marathonwochenende: Über 25.000 Läuferinnen und Läufer und hunderttausende von Marathon-Fans, die an der Strecke anfeuern, für Stimmung sorgen und die sportlichen Höchstleistungen als Zuschauer genießen.

#readytorun für den Marathon 2017 © Mainova Frankfurt Marathon
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Am 27. Oktober 2019 geht der Frankfurter Stadt-Marathon in seine 38. Auflage.

Namenssponsor ist seit 2016 die Mainova AG. Präsentierte Hessens größter Energieversorger vorher als Hauptförderer die Kinder- und Jugendwettbewerbe, so konzentriert sich der regionale Energiedienstleister nun auf das Hauptrennen über 42,195 Kilometer. Den Nachwuchsläufen bleibt Mainova aber partnerschaftlich verbunden.

Kinder und Jugendliche erhalten am Marathon-Wochenende traditionell ihre ganz eigene Bühne: Beim Struwwelpeter-Lauf powered by Schneider Electric (420 m) und beim Schneider Electric Mini-Marathon (4,2 km) geben Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 16 Jahren alles, um wie die Großen die einmalige Gänsehautatmosphäre des Zieleinlaufs in die Frankfurter Festhalle zu erleben.

Siegerin 2018 Meskerem Assefa © Mainova Frankfurt Marathon
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Ergebnisse 2018

Für das hochklassigste Resultat des Tages sorgte die Siegerin: Die 33-jährige Äthiopierin Meskerem Assefa gewann das Rennen in neuer Streckenrekord-Zeit von 2:20:36 Stunden. Damit war sie um 25 Sekunden schneller als die bisherige Rekordhalterin Meselech Melkamu (Äthiopien), die 2012 in 2:21:01 gewonnen hatte.

In einem auch in der Breite hochklassigen Frauen-Rennen blieb auch die zweitplatzierte Haftamnesh Tesfay (Äthiopien) mit 2:20:47 noch unter dem alten Streckenrekord. Auch die Drittplatzierte kam aus Äthiopien: Bedatu Hirpa war nach 2:21:32 im Ziel in der Festhalle. Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt) lief ein überzeugendes Rennen und blieb auf Platz 14 knapp unter 2:30 Stunden. Bei den schwierigen Bedingungen erzielte die 29-Jährige mit 2:29:55 Stunden die zweitschnellste Zeit einer deutschen Läuferin in diesem Jahr.

Im Männer-Rennen vergangenes Jahr Zweiter, dieses Mal Sieger: Der Äthiopier Kelkile Gezahegn hat den 37. Mainova Frankfurt Marathon bei kühlen und teilweise sehr windigem Wetter in der Weltklasse-Zeit von 2:06:37 Stunden gewonnen. In einem spannenden Kopf-an-Kopf-Duell setzte er sich kurz vor dem Ziel gegen den Kenianer Martin Kosgey durch, der 2:06:41 lief. Rang drei belegte der Debütant Alex Kibet (Kenia) mit 2:07:09.

Einen sehr starken neunten Platz belegte in dem hochklassig besetzten Rennen Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal). Der 37-Jährige stellte mit 2:11:45 eine deutsche Jahresbestzeit auf und erlebte einmal mehr einen begeisterten Empfang in der Festhalle.

Einen Master-Weltrekord lief der sechstplatzierte Mark Kiptoo. Der Kenianer war nach 2:07:50 im Ziel und verbesserte damit den Weltrekord der über 40-Jährigen um 48 Sekunden.

Für den Mainova Frankfurt Marathon 2018 hatten 13.934 Läufer aus 103 Nationen gemeldet. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, waren es insgesamt 26.826 Athleten: Teilnehmerrekord!

Der älteste deutsche Stadtmarathon ist ein IAAF Gold Label-Rennen - das ist die höchste Kategorie im internationalen Straßenlauf. Der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) hat den Laufklassiker am Main auch für 2019 wieder aufgenommen in die Liste der Premium-Laufveranstaltungen, die das „Gold Road Race Label“ tragen dürfen.
Schon zum elften Mal in Serie hat der Mainova Frankfurt Marathon die strengen Kriterien in Bezug auf Elitefeld, Organisationsqualität und Medienpräsenz erfüllt. Als „Gold Label“-Straßenrennen der IAAF findet sich die Veranstaltung in bester Gesellschaft der bedeutendsten Marathons der Welt. In Deutschland gehört nur noch das Rennen in Berlin dazu.

Und zudem ist der Laufklassiker am Main bei der Wahl zum Marathon des Jahres des Internet-Fachportals Marathon4you.de zum beliebtesten Citymarathon gekürt worden. Bei der nunmehr 14. Ausgabe dieses Votings unter über 15.000 Läuferinnen und Läufern erhielt nur der Rennsteiglauf in Thüringen, ein Landschaftslaufer, mehr Stimmen als der Marathon in Frankfurt. Der Mainova Frankfurt Marathon ist bereits zum 13. Mal in den Top 3 dieses Votings gelandet.

Vorrang auf der Straße für die Läuferinnen und Läufer des Frankfurt Marathons

Die Marathon-Strecke, die beidseits des Mains zwischen der Frankfurter Innenstadt und Höchst verläuft, berührt an vielen Stellen das städtische Bus- und Straßenbahnnetz. Daher ist nicht nur der Autoverkehr beeinträchtigt, von etwa 6.30 bis 18.30 Uhr sind auch zahlreiche Straßenbahn- und Buslinien unterbrochen oder umgeleitet.
S-Bahnen und U-Bahnen fahren planmäßig.
Aktuelle Informationen bietet die Fahrplanauskunft des RMV, siehe Link in der rechten Spalte.

Sieger im Mainova Frankfurt Marathon 2017: Shure Kitata Tola. Stadtrat Markus Frank und Mainova-Chef Dr. Constantin Alsheimer halten das Zielband © Mainova Frankfurt Marathon
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Rückblick auf 2017

Der Mainova Frankfurt Marathon 2017 hat 14.513 Läuferinnen und Läufer auf die Langstrecke gelockt; 7.484 Laufbegeisterte waren außerdem in den Staffeln unterwegs.

Gesamtsieger 2017 wurde der erst 21 Jahre alte Shure Kitata Tola aus Athiopien mit einer Zeit von 2:05:50 Stunden.
Als Zweit- und Drittplatzierte standen seine Landsleute Kelkile Woldaregay und Getu Feleke auf dem Podest.

Bei den Frauen siegte Vivian Cheruiyot, 5.000-Meter-Olympiasiegerin aus Kenia, in 2:23:35.
Als Zweite lief die Äthiopierin Yebrgual Arage ins Ziel, dahinter belegte Meskerem Wondimagegn aus Kenia Platz drei.

Die Deutsche Meisterschaft 2017 holte sich wie schon 2015 Arne Gabius, in einer Zeit von 2:09:59 Stunden.

Bei den Frauen errang die Frankfurterin Katharina Heinig in 2:29:29 Stunden die Deutsche Meisterschaft 2017. Die deutsche Meisterin von 2016, Fate Tola, lief unmittelbar nach Heinig mit einer Zeit von 2:30:12 ins Ziel.

Größtes "Straßenfest" des Jahres

Nach dem Startschuss vor dem Messeturm sind traditionell nicht nur die Läuferinnen und Läufer in Bewegung: Rund 2.000 Helferinnen und Helfer und viele Frankfurter Vereine wirken mit bei den vielen Streckenfesten und Versorgungsposten!

DJ Hot Spots, Rahmenprogramm mit Moderatoren und Videowände mit Live-Übertragung, dazu vielfältige Bewirtung, sorgen für Kurzweil und Stimmung an der Strecke.

Mainova Frankfurt Marathon, Zieleinlauf in der Festhalle © Mainova Frankfurt Marathon
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Einmaliges Kennzeichen des Frankfurter Marathons ist der Zieleinlauf auf rotem Teppich in die Festhalle hinein, wo den Finishern von tausenden Fans bei Discoatmosphäre ein rauschender Empfang bereitet wird.

Ein kurzer Blick in die Geschichte des Frankfurter Stadtmarathons:

16 Unentwegte waren am Start in Frankfurt am Main am 17. Oktober 1948 beim ersten deutschen Nachkriegsmarathon. Not bestimmte damals den Alltag. Der Frankfurter Journalist Richard Kirn antwortete im März 1947 auf die Frage, warum der Sport ausgerechnet in den Hungerjahren von 1945 bis 1948 eine Blütezeit erlebte: „Noch leben wir in Wüsten. Zu den Oasen gehört der Sport.“

Start und Ziel des ersten Nachkriegsmarathons lagen am Bornheimer Hang. Der Gewinner Wilhelm Borns vom Frankfurter Fußballsportverein (FSV), 1946 Deutscher Meister über zwanzig Kilometer, brauchte 2:49:40 Stunden (handgestoppt!).

Am 17. Mai 1981 war die "zweite Frankfurter Marathon-Premiere": Der „1. Internationale Stadt-Marathon Hoechst-Frankfurt“. Mitglieder des Olympischen Sportclubs (OSC) Hoechst hatten die Idee für einen Marathon mitten in der Großstadt von Stockholm übernommen.

Nach einem Organisationsmarathon sondergleichen schickte der legendäre Langstreckenläufer und Olympiasieger, Emil Zatopek, über 3.000 Läufer aus dreißig Ländern auf die gut 42 Kilometer von Höchst in Richtung Innenstadt und retour. Es gewann der Schwede Kjell-Erik Stahl in 2:13:30 Stunden.

Der Hoechst-Marathon wurde in den folgenden Jahren zu einem Highlight im Frankfurter Sportkalender. 1985 integrierte der Deutsche Leichtathletik-Verband die nationalen Titelkämpfe in den Marathon am Main. Herbert Steffny gewann das Rennen 1985 und wurde auch 1989 und 1991 Sieger des Frankfurter Stadtmarathons.

Nur einmal seit 1981, im Jahr 1986, musste der Frankfurt Marathon ausfallen. Seit 1987 veranstaltete die Stadt Frankfurt das Großereignis, seit 2009 ist die Frankfurter Sportagentur motion events in die Veranstalterrolle getreten. Start und Ziel des Frankfurter Stadtmarathons wurden von Höchst an den Messeturm, der Termin vom Mai in den Oktober verlegt.

Marathon-Eliteläufer vor der Skyline © Mainova Frankfurt Marathon
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Mehr als zwanzigtausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen Jahr für Jahr auf die Strecke, angeführt von Weltklasseläufern, die den Streckenrekord 2009 auf 2:06:14 Stunden gebracht und 2010 und 2011 weiter verbessert haben. Der nur um 4 Sekunden verfehlte Weltrekord des Siegers 2011, Wilson Kipsang aus Kenia (2:03:42), hat die Qualität der Strecke erneut eindrucksvoll bestätigt.
2015 hat Arne Gabius auf eben dieser Strecke den deutschen Rekord, im Jahr 1988 aufgestellt von Jörg Peter (2:08:47), endlich geknackt und den Marathon in 2:08:33 Stunden gelaufen.

Besonderen Zuspruch findet jedes Jahr der Staffel-Marathon, der es Hobbyläufern ermöglicht, echte Marathon-Atmosphäre zu schnuppern, ohne die volle Distanz bewältigen zu müssen. Jeder der vier Staffel-Marathonis läuft dabei jeweils einen fünf bis fünfzehn Kilometer langen Teil der Gesamtstrecke.