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28.02.2019

2000 Euro für Ihr Klimaschutz-Projekt

Stadtverordnetenversammlung beschließt Förderrichtlinie des Energiereferats

Ab sofort können Einwohnerinnen und Einwohner, Bürgerinitiativen und Vereine in Frankfurt vom Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main einen Zuschuss für ihr Klimaschutz-Projekt erhalten. Die neue Richtlinie zur Förderung von „Bürgerengagement für den Klimaschutz“ wurde gestern von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. „Jetzt setzen wir ganz auf die Kreativität der Frankfurter Bürgerinnen und Bürger“, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. „Überraschen Sie uns mit ihren Initiativen für eine klimafreundlichere Stadt!“

Für einzelne Projekte kann es bis zu 2000 Euro pro Jahr Sachkostenzuschuss geben. Gefördert werden neue Projekte ebenso wie die Weiterentwicklung bereits begonnener Projekte. Die Stadt hat auch bisher schon punktuell Klimaschutz-Projekte von Bürgerinitiativen und Vereinen auf Stadtteilebene unterstützt, z.B. Repair Cafés. Das neue Förderprogramm bringt nun mehr Kontinuität und eine bessere Übersicht.

Positiver Beitrag für die Nachbarschaft

Projektvorschläge können ab sofort beim Energiereferat eingereicht werden. Im Antragsformular ist auch zu erklären, ob die Maßnahme einen Beitrag zum Wohl der Nachbarschaft und einen nachweislichen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Stadt Frankfurt am Main leistet (CO2-Einsparung).

Förderfähig sind folgende Maßnahmen im Bereich Klimaschutz:

• Förderung von Pilot- und Demonstrationsvorhaben im Bereich erneuerbarer Energien, Energieeffizienz-, Suffizienz- oder anderer Maßnahmen, die nachweislich zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen,
• Bewerbung von Klimaschutzmaßnahmen,
• Durchführung von Veranstaltungen,
• Layout und Druck von Informationsmaterialien.

Antragsberechtigt sind:

• Einwohnerinnen und Einwohner ab 18 Jahren, mit Wohnsitz in Frankfurt am Main.
• gemeinnützige Organisationen (eingetragene Vereine, Stiftungen und gemeinnützige GmbHs), deren Hauptsitz oder Zweigstelle in Frankfurt am Main ist.
• Bildungs- und Lehranstalten, Kinderbetreuungseinrichtungen sowie weitere Organisationen aus den Bereichen Bildung und Erziehung, die ihren Sitz in Frankfurt am Main haben.
• Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus, die ihren Sitz in Frankfurt am Main haben.
• Solange die Klimaschutzmaßnahmen im Stadtgebiet von Frankfurt am Main umgesetzt werden, können auch oben definierte Teilnehmergruppen aus dem Regionalverband FrankfurtRheinMain einen Förderantrag stellen.

Klimaschutz-Ziele der Stadt Frankfurt am Main

Die Stadt Frankfurt am Main verfolgt als Masterplan-Kommune das Ziel, bis zum Jahr 2050 den Gesamtenergieverbrauch auf dem Gemeindegebiet zu halbieren und den verbleibenden Energiebedarf vollständig aus erneuerbaren Energien zu decken, weitestgehend aus dem Stadtgebiet, der Region und dem Land Hessen. Zeitgleich sollen die Treibhausgasemissionen um rund 95 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 gesenkt werden. Dieses Ziel lässt sich nur durch eine Sensibilisierung und stärkere Ausrichtung der Gesellschaft in Bezug auf Fragen des Klimaschutzes und Energieeinsatzes erreichen. Die Stadt Frankfurt am Main setzt daher auf einen kontinuierlichen, zielgruppenspezifischen Beteiligungsprozess und intensive Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen

Formulare siehe rechte Spalte unter Downloads. Oder beim Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main unter energiereferat@stadt-frankfurt.de oder über die Hotline: 069-212-39193 anfordern.