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30.08.2018

Ab 2019: Ökoprofit Frankfurt Goes RheinMain

Stadt Frankfurt am Main und der Regionalverband FrankfurtRheinMain besiegeln Kooperation

Ab 2019 wird das bereits seit 11 Jahren in Frankfurt am Main erfolgreiche Umweltmanagement-Programm Ökoprofit auch im Einzugsgebiet des Regionalverbands FrankfurtRheinMain angeboten. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbandes, unterzeichneten heute eine Kooperationsvereinbarung, um die erfolgreiche Klimaschutz-Maßnahme, nun auch auf Unternehmen und Kommunen aus der Region auszuweiten. „Ich freue mich sehr über diese Kooperation, die Firmen fit für die Zukunft macht und uns dem ‚Masterplan 100 % Klimaschutz‘ näher bringt“, sagt Rosemarie Heilig „Es ist ein echter Gewinn für die Region, wenn nun auch unsere Mitgliedskommunen von dem Umweltmanagement-Programm buchstäblich profitieren können. Es trägt nicht nur zum Klimaschutz bei, es hilft am Ende den Städten und Gemeinden auch Geld zu sparen. Und das brauchen sie mehr denn je“, sagt Kötter. Die Stadt Frankfurt am Main und der Regionalverband FrankfurtRheinMain arbeiten bereits seit 2013 eng zusammen und verfolgen gemeinsam das Ziel, dass die Region FrankfurtRheinMain bis zum Jahr 2050 vollständig auf fossile Brennstoffe verzichten kann.

Ökoprofit: 50.000 Tonnen weniger CO2 und 6 Millionen Euro Einsparungen

Ziel des Programms Ökoprofit ist es, Kommunen, Unternehmen, Betriebe oder Institutionen im Bereich Umweltmanagement für die Zukunft sicher aufzustellen, Betriebskosten zu senken und Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Die Teilnehmer des Programms erhalten Unterstützung zu zahlreichen Themen, darunter beispielsweise Energieeffizienz, Abfallentsorgung- und Vermeidung, Wassereinsparungen aber auch Strom- und Kraftstoffverbrauch. Die Betriebe werden von Beratern vor Ort analysiert und im Anschluss von den Betrieben selbst optimiert. Unterstützung erhalten sie darüber hinaus bei der Durchführung von Energieaudits, der Erstellung von Zeit- und Budgetplänen sowie bei Fragen rund um rechtliche Anforderungen, beispielsweise zur EU-Energieeffizienzrichtlinie. Seit dem Start von Ökoprofit in Frankfurt am Main im Jahr 2007 konnten in 10 Jahren bis Ende 2017 über 50.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Zusätzlich sparten die Teilnehmer zusammen mehr als 6 Millionen Euro ein.

„Masterplan 100 % Klimaschutz“ und Regionales Energiekonzept

Ökoprofit ist Teil des Frankfurter „Masterplan 100 % Klimaschutz“ und zahlt in die Klimaschutzziele der Stadt Frankfurt am Main ein: Reduzierung des Energiebedarfs bis 2050 um 50 Prozent; Deckung des Restenergiebedarfs aus kommunaler und regionaler erneuerbarer Energie. Die Treibhausgasemissionen sollen gegenüber 1990 um mindestens 95 Prozent verringert werden. Um diese Ziele erreichen zu können, arbeitet die Stadt Frankfurt am Main mit dem Regionalverband FrankfurtRheinMain an dem Regionalen Energiekonzept FrankfurtRheinMain. Die aktuelle Kooperationsvereinbarung für Ökoprofit ist ein wichtiger Schritt, um Kommunen und Unternehmen aus der Region beim Klimaschutz aktiv zu unterstützen. Der Regionalverband FrankfurtRheinMain plant im Zuge der neuen Kooperation, Ökoprofit bei den Kommunen in der Region als neue Dienstleistung vorzustellen und im Startjahr 2019 die Teilnahme von öffentlichen Einrichtungen finanziell zu unterstützen. Parallel können auch Unternehmen und Betriebe aus der Region an Ökoprofit teilnehmen. Kontakt für interessierte Unternehmen ist Projektleiter Florian Unger: florian.unger@stadt-frankfurt.de.

Ansprechpartner
 
Link-IconFlorian Unger
Telefon:+49 (0)69 212 39478
E-Mail:Link-Iconflorian.unger [At] stadt-frankfurt [Punkt] de