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13.06.2018

Ökoprofit-Runde 2018 startet mit neun Ersteinsteiger-Betrieben

Städtische Klimaschutzmaßnahme für Unternehmen in Frankfurt geht in die nächste Runde

Mit einer Auftaktveranstaltung startete heute das Umweltmanagement-Programm Ökoprofit für Unternehmen in die Projektrunde 2018. Neun Neu-Einsteiger werden sich in ihren Betrieben ein Jahr lang intensiv mit den Themen Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit beschäftigen. Frankfurter Unternehmen nehmen nun im 10. Jahr am Programm Ökoprofit teil.

Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig sagte, sie freue sich, dass das Interesse der Frankfurter Unternehmen an Ökoprofit auch im 10. Jahr nicht nachlasse: „Sie alle leisten mit ihrem Engagement einen erheblichen Beitrag für Umwelt und Klimaschutz in Frankfurt und der Region,“ lobte Rosemarie Heilig die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Ihre Vorgänger und Vorgängerinnen konnten allein zwischen 2014 und 2017 in ihren Betrieben mehr als 12 Millionen Kilowattstunden Energie einsparen. Für den CO2-Ausstoß heißt das: Wir haben rund 10.000 Tonnen weniger produziert.“ Damit nähere sich die Stadt Frankfurt ihren Klimaschutzzielen, so Heilig.

Ziel von Ökoprofit ist es, die Unternehmen, Betriebe und Institutionen im Bereich Umweltmanagement für die Zukunft sicher aufzustellen, Betriebskosten zu senken und Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen.

An der achten Projektrunde nehmen teil:

- Sozial Pädagogisches Zentrum e. V.
- Main-Taunus-Kreis
- Diakonisches Werk in Hessen und Nassau e. V.
- Agaplesion Bethanien Krankenhaus
- St. Katharinen- und Weißfrauenstift
- Knebel Metalltechnik GmbH
- Kinder im Zentrum Gallus e. V.
- Heidinger GmbH
- Frabona GmbH

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Die teilnehmenden Unternehmen, Betriebe und Vereine durchlaufen bei Ökoprofit einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Nach einer Bestandsaufnahme vor Ort, identifizieren externe Fachberater wirtschaftliche und umsetzbare Maßnahmen.
z.B.:
- Optimierung der Heizungs- bzw. Lüftungsanlage
- Neue Wege der Abfallentsorgung- und Vermeidung
- Einsparungen im Stromverbrauch durch LED-Leuchtmittel und stromsparende Informationstechnik
- Einsparungen im Kraftstoffverbrauch des Fuhrparks durch Streckenoptimierungen oder kraftstoff-sparende Fahrerlehrgänge Energieerzeugung durch eine Photovoltaik-Anlage

Netzwerke fördern Austausch

Die an Ökoprofit beteiligten Unternehmen schätzen besonders, dass sie sich im Rahmen von Workshops mit den anderen Teilnehmern austauschen können. Nach Abschluss des einjährigen Projekts haben die Unternehmen zudem die Möglichkeit, in den Ökoprofit-Klub einzutreten, um Umweltmanagement-Themen kontinuierlich auszutauschen. Aktuell sind 23 Betriebe im Ökoprofit-Klub vertreten, der sich pro Projektrunde vier Mal im Jahr trifft.

„Wir merken immer wieder, wie wichtig der regelmäßige Austausch den Ökoprofit-Teilnehmern ist und freuen uns, hierfür mit dem Ökoprofit-Klub auch langfristig eine Möglichkeit anbieten zu können“, sagt Florian Unger, Projektleiter im Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main. „Daher haben wir im Dezember 2017 auch erstmals das Zukunftsforum Ökoprofit RheinMain ausgerichtet, um auch über die Stadtgrenzen hinaus die Ökoprofit-Netzwerkaktivitäten bekannter zu machen“.

Klimaschutzziele der Stadt stets im Blick

Ökoprofit ist Teil des Frankfurter „Masterplan 100 % Klimaschutz“ und zahlt in die Klimaschutzziele der Stadt Frankfurt am Main ein. Die teilnehmenden Unternehmen sind daher auch Teil des „Team Frankfurt Klimaschutz 2050“. Durch ihre Teilnahme tragen sie dazu bei, dass die Stadt Frankfurt ihre ehrgeizigen Klimaschutzziele erreichen kann: Reduzierung des Energiebedarfs bis 2050 um 50 Prozent; Deckung des des Restenergiebedarfs aus kommunalen und regionalen Erneuerbarer Energie. Die Treibhausgasemissionen sollen gegenüber 1990 um mindestens 95 Prozent verringert werden.
Ökoprofit ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der örtlichen Wirtschaft. Es wird unterstützt von der IHK Frankfurt am Main, der Wirtschaftsförderung Frankfurt und der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main.

Ansprechpartner
 
Link-IconFlorian Unger
Telefon:+49 (0)69 212 39478
E-Mail:Link-Iconflorian.unger [At] stadt-frankfurt [Punkt] de