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24.10.2017

'Danke, dass Du was für das Klima machst'

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und das Energiereferat sagen „Danke“ und starten zweijährige Klimaschutzkampagne für Frankfurt am Main

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig hat zusammen mit dem Energiereferat die neue Klimaschutzkampagne der Stadt Frankfurt am Main präsentiert. „Danke, dass Du was für das Klima machst“ lautet der Slogan, mit dem die Stadt Frankfurt am Main auf das Thema Klimaschutz aufmerksam machen und die Menschen zum Handeln bewegen möchte. „Frankfurt am Main hat sich große Ziele im Klimaschutz gesetzt“, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. „Wir können unsere Ziele nur erreichen, wenn wirklich alle mitmachen und ihren Teil beitragen, sei er noch so klein. Und wir möchten die Frankfurterinnen und Frankfurter für ihre Aktivitäten rund um den Klimaschutz würdigen. Und was ist dafür besser geeignet, als ein einfaches und ehrliches Danke?“

Umfassender Maßnahmenmix der Klimaschutzkampagne

Insgesamt werden in 2017 und 2018 zwölf Motive geschaltet. „ Ein „Danke“ ist offen, freundlich und wertschätzend. Es macht neugierig und lockt die Menschen auf die Website http://www.klimaschutz-frankfurt.de “, fasst Wiebke Fiebig, Leiterin des Energiereferats der Stadt Frankfurt am Main zusammen. „So wollen wir dafür sorgen, dass die Menschen auf das Thema Klimaschutz aufmerksam werden, sich dann auf der Website informieren und herausfinden, wie leicht es ist, einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“

Um möglichst viele Frankfurterinnen und Frankfurter, aber auch Pendler und Besucher zu erreichen, schaltet das Energiereferat die großflächigen Mega-Light-Plakate an ausgewählten Stellen in allen Frankfurter Stadtteilen. Parallel werden die Plakate auf Infoscreens an den Gleisen verschiedener S-Bahnhöfe zu sehen sein. Als flankierende Maßnahme wird im Herbst ein Kino-Spot in ausgewählten Frankfurter Kinos laufen (http://bit.ly/2gEYPIQ). „Danke“ wird außerdem auf einer Straßenbahn stehen, die für ein Jahr auf verschiedenen Frankfurter Strecken fahren wird. Dazu kommen weitere Maßnahmen wie Edgar Cards und Social Media Aktivitäten. Die Kampagne wurde gemeinsam mit der Frankfurter Werbeagentur Farr & Thamm entwickelt. Sie betreut die Kampagne bis Ende 2018 und realisierte den Kinospot, die Plakatmotive, die Mediaplanung sowie die Website.

Ein Klimaschutz-Team für Frankfurt am Main

Im Zuge der zweijährigen Kampagne wird auch die neue Klimaschutzmarke „Team Frankfurt – Klimaschutz 2050“ etabliert, die das Energiereferat ins Leben gerufen hat. Diese steht als Dach über den bereits vorhandenen Projekten, Aktionen und Kampagnen, die das Energiereferat bereits seit vielen Jahren erfolgreich durchführt. Ziel der neuen Wort-Bild-Marke ist es, die zahlreichen Angebote inhaltlich unter ein gemeinsames Dach zu stellen, damit nach innen und außen klar ist, dass die zahlreichen Einzelprojekte in ein gemeinsames Ziel einzahlen: den Klimaschutz in Frankfurt am Main. Gleichzeitig sollen die bereits vorhandenen und gut etablierten Projekte ihre Eigenständigkeit behalten. Für die Zukunft ist außerdem angedacht, auch externe Angebote mit unter das Dach schlüpfen zu lassen. „Die neue Klimaschutzmarke „Team Frankfurt – Klimaschutz 2050“ verdeutlicht, dass wir alle mit unseren Projekten und Initiativen an einem Strang ziehen und das gleiche Ziel verfolgen: den Klimaschutz zu forcieren und unseren Planeten zu schützen“, erklärt Wiebke Fiebig.

Baustein des „Masterplan 100% Klimaschutz“

Die Klimaschutzziele für Frankfurt am Main sind ehrgeizig: Im Rahmen des „Masterplan 100 % Klimaschutz“ haben die Stadtverordneten der Stadt Frankfurt am Main entschieden, dass sich Frankfurt am Main bis zum Jahre 2050 vollständig (100 Prozent) mit erneuerbaren Energien versorgen möchte. Gleichzeitig sollen die CO2-Emissionen um 95 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 reduzieren werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss Frankfurt am Main 50 Prozent der aktuell benötigten Energie einsparen. Die verbleibenden 50 Prozent Energiebedarf werden zur Hälfte von der Stadt selbst und zur Hälfte aus der Region gedeckt.