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Scherbelino-Weiher

Lage

Im Stadtwald zwischen Babenhäuser und Darmstädter Landstraße an der Neuwiesenschneise

Charakter und Entwicklung

Der ursprünglich durch Menschenhand entstandene Steinbruch, der den Weiher bildet, wird von Grundwasser gespeist. Der Weiher hat eine ungefähre Ausdehnung von ca. 1,5 ha und eine durchschnittliche Tiefe von 1,80 m. Das Wasser und die darin lebenden Algen sind durch Eisenausfällungen rötlich verfärbt. Von 1925 bis 1968 lagerte die Stadt Frankfurt am Main auf dem angrenzenden Gelände ca. 20 Mio. m³ Haus- und Industriemüll ab. Es entstand der "Monte Scherbelino", benannt nach den vielen Flaschenscherben. Da es auf dem Müllberg häufig zu Bränden kam, benutzte die Feuerwehr den Scherbelino-Weiher als Feuerlöschteich. Das Wasser, das oben auf dem Brandherd gespritzt wurde, floss unten wieder in den Weiher zurück. Nur diesmal belastet mit den Schadstoffen, die von der Deponie ausgespült worden sind. In den Jahren 1972 bis 1992 diente der "Monte Scherblino" mit seinem Gewässer als Freizeitpark und Naherholungsgelände. Danach wurde das Gelände auf Grund des festgestellten erhöhten Gefährdungspotenzials für die Öffentlichkeit geschlossen.

Erholung und Natur

Das Gelände rund um den "Monte Scherbelino" einschließlich des Weihers wird zur Zeit saniert und soll nach Abschluss dieser Maßnahmen rekultiviert werden. Einen Freizeitpark, wie in der Vergangenheit, soll es jedoch in Zukunft nicht mehr geben. Das Gebiet soll dann der stillen Erholung dienen.

Zugang

Das Gelände ist für die Öffentlichkeit zur Zeit nicht zugänglich.

Anfahrt

  • Bus 954, 960, 961 und 962, Haltestelle "Hainer Weg" oder "OF Forsthaus Geißfeld"
  • Bus 30 oder 36, Haltestelle "Hainer Weg"
  • Parkplatz an der Babenhäuser Landstraße, Höhe Kesselbruchschneise

Informationen zur örtlichen Zugänglichkeit

Behindertengeeigneter Parkplatz für Selbstfahrerinnen und Selbstfahrer.